Der Nein Danke-Sattel | Ride MTB

Der Nein Danke-Sattel

Saddlespur

Bei SaddleSpur hat man den Sattel neu erfunden: Mit einer Rückenlehne, die das Becken abstützen und das Pedalieren effizienter gestalten soll. Ob das beim Mountainbiken auch passend ist, bleibt eher fraglich. 

Es ist nicht einfach, am Fahrrad etwas neu zu erfinden, doch die Engländer von Saddlespur haben es geschafft. Der SaddleSpur-Sattel ist mit einer Rückenlehne ausgestattet, die Sitzfläche hat ein eher kurzes Design mit einer Druckentlastungsaussparung, mit einer Breite von 130 Millimetern, beim Gewicht stehen 310 Gramm auf der Waage.

Der Sporn am Ende der Sitzfläche ist dazu da, um das Becken beim Pedalieren zu stützen. Der Firmengründen John Downing hat das Konzept wissenschaftlich untersuchen lassen, am Cambridge Centre for Sport & Exercise Sciences an der Anglia Ruskin-Universität. 16 Radfahrer haben den Sattel beim Zeitfahren gestestet. Die Vergleichswerte waren etwa Zeit, Komfort, Trittfrequenz, einmal mit einem Standard-Sattel, dann mit dem Sattel mit der Rückenstütze. Die Probanden waren gemäss dem Studienresultat mit dem Saddlespur durchschnittlich über zehn Sekunden schneller unterwegs.

Wer also schnell - notabene mit dem Rennrad - unterwegs sein möchte, könnte sich den Saddlespur ja mal anschauen. Dieser ist online bestellbar und für 120 Pfund erhältlich. Fürs Mountainbiking ist das Konzept wohl eher untauglich. Ein Hinter-den-Sattel-Rutschen in steilen Passagen ist damit wohl sehr umständlich. 

saddlespur.com