Der Schweizer Bike-Hersteller Transalpes testet 650B
Mit dem neuen Transalpes 650b befindet sich Stefan Gruber, Geschäftsführer von Transalpes, in einem ausgewählten Kreis von Trendsettern. Nach Ruchti Bicycles und Scott ist auch Gruber einer der Protagonisten, die die Markteinführung des 650b-Laufradmasses vorantreiben. Im Zubehörprogramm von Grubers Firma Trail Supply finden sich auch Notubes Produkte – und dieser Hersteller hat 650b-Felgen bereits seit Jahren im Sortiment. So ist Trail Supply auch einer der wenigen Lieferanten, die den 650b-Trend hierzulande mit Parts befeuern können.
Doch nun zum neuen Rad aus der Transalpes-Schmiede: ausgelegt für Gabeln mit einem Federweg von 160 bis 180 Millimetern verspricht der Hersteller, dass die Geometrie des neuen Rahmens – insbesondere Lenkwinkel, Kettenstreben und Tretlagerhöhe – exakt auf die Grösse der 650b-Laufräder abgestimmt ist.
Zur Konfiguration: Im Prototypen steckt eine SR Suntour Durolux Gabel mit satten 180 Millimetern Federweg. Bei den weiteren Komponenten setzt Gruber auf Shimano Zee-Stopper, einen Shimano XT-Antrieb, Notubes Crest 650b-Felgen, 2.35er Hans Dampf Snakeskin Reifen von Schwalbe und eine absenkbare Sattelstütze. Mit diesem Aufbau soll der Zeiger der Waage bei 13.4 Kilogramm stehen bleiben. Ein guter Wert, sind doch die gewählten Komponenten nicht auf Leichtbau ausgelegt.
«Mit leichteren Komponenten liegt beim Transalpes 650b im Bezug auf das Gewicht noch einiges drin», gibt Gruber einen Ausblick auf kommende Versionen des neuen Mountainbikes. Für Testfahrten steht das Transalpes 650b im Factory Shop in Zwillikon bereit.