Nach Athleticum-Übernahme: Decathlon will mehr | Ride MTB

Nach Athleticum-Übernahme: Decathlon will mehr

Decathlon ist seit der Übernahme der Athleticum-Filialen präsent am Schweizer Markt – und hat offenbar Appetit auf mehr. Denn die Decathlon-Produkte sollen in der Schweiz künftig nicht nur in den eigenen Filialen, sondern auch über Drittanbieter angeboten werden. Angestrebt mit diesem Grundsatzbruch und Wendepunkt bei Decathlon sind Partnerschaften im Schweizer Markt, zuerst mit Fnac Schweiz.

Künftig sollen Decathlon-Produkte, bekannte Marken aus diesem Haus sind B'Twin oder Quechua, auch über einen Drittanbieter vertrieben werden, mit Fnac Schweiz. «Decathlon beabsichtigt sich in der Schweiz als globaler Anbieter für alle und als erstklassigen B2BPartner im Sportbereich zu positionieren», so Adrien Lagache, Chief Business Development Officer bei Decathlon Schweiz.

Mit dem Angebot von Decathlon-Artikeln aus dem Sortiment «langsame Mobilität» in allen Fnac-Filialen in der französischsprachigen Schweiz ist der Startschuss für Phase Eins der neuen Strategie gefallen. Dazu strebt Decathlon zahlreiche Partnerschaften auf dem Schweizer Markt an. Noch nie wurden Fahrräder der Marke B’Twin anderswo als in den offiziellen Geschäften verkauft. Dieser Grundsatz wird jetzt aufgehoben. Der globale Player im Sportgeschäft steht an einem Wendepunkt und passt sein Geschäftsmodell an. Die Einführung von Decathlon-Corners in potenziellen Partnergeschäften oder die Entwicklung von Franchise-Geschäften sind ebenfalls Teil dieser Strategie, die auf dem Sport, seinen Produkten und Dienstleistungen basiert. 

Mit ihren 23 Geschäften erreiche die Marke rund 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung. «Wir stehen in den Startlöchern, um ein Publikum mit radikal neuen Gewohnheiten – etwa bei der boomenden langsamen Mobilität – zu bedienen», kommentiert Lagache. 

decathlon.ch