Scott macht das Strike komfortabler und kräftiger | Ride MTB

Scott macht das Strike komfortabler und kräftiger

Scott Strike 2026

Foto: SCOTT Sports

Scott legt das Strike für das Modelljahr 2027 komplett neu auf und positioniert das E-Mountainbike zwischen entspanntem Tourenbike und vielseitigem Trailbike. Ein neuer Aluminiumrahmen, 150 Millimeter Federweg, Bosch Performance Line CX mit bis zu 120 Newtonmeter Drehmoment und entnehmbarer Akku sollen Komfort mit kräftiger Unterstützung verbinden.

Scott erneuert das Strike und verfolgt dabei einen etwas anderen Ansatz als bei immer extremeren E-Mountainbikes. Statt maximaler Abfahrtsleistung steht ein möglichst unkompliziertes und komfortables Fahrverhalten im Mittelpunkt. Gleichzeitig soll das neue Strike genügend Reserven bieten, wenn aus der gemütlichen Tour eine anspruchsvollere Trailrunde wird. Dafür kombiniert Scott eine entspannte Geometrie mit einem stabilen Aluminiumrahmen und 150 Millimeter Federweg an Front und Heck.

Komplett neu entwickelt wurde der Rahmen. Motoraufnahme und Sitzrohr bilden ein einteilig gegossenes Bauteil. Dadurch reduziert Scott die Anzahl der Schweissnähte und will gleichzeitig Steifigkeit, Haltbarkeit und Fertigungspräzision verbessern. Der Dämpfer sitzt teilweise im Rahmen. Diese semiintegrierte Konstruktion senkt laut Hersteller den Schwerpunkt und soll zu einem stabileren Fahrverhalten beitragen. Der Viergelenker besitzt eine bewusst linear ausgelegte Kennlinie, die Komfort und berechenbares Verhalten auch auf technischen Trails liefern soll.

Bosch liefert bis zu 120 Newtonmeter

Für den Vortrieb sorgt der Bosch Performance Line CX. Mit dem Performance Upgrade stellt der Motor bis zu 750 Watt Spitzenleistung und 120 Newtonmeter Drehmoment bereit. Die maximale Unterstützung liegt bei 600 Prozent. Damit besitzt das Strike reichlich Reserven für steile Anstiege, ohne sich als kompromissloses E-Enduro zu positionieren.

Beim Akku setzt Scott je nach Modell auf unterschiedliche Kapazitäten. Strike 10, Strike 20 und Strike 30 erhalten einen Bosch PowerTube mit 800 Wattstunden. Beim günstigeren Strike 40 sind es 720 Wattstunden. Sämtliche Akkus lassen sich aus dem Unterrohr entnehmen. Zusätzlich ist der Rahmen für den Bosch PowerMore Range Extender mit weiteren 250 Wattstunden vorbereitet. Damit lässt sich die Kapazität bei den Modellen mit grossem Hauptakku auf bis zu 1050 Wattstunden erweitern.

Bei der Geometrie bleibt Scott auf der modernen, aber nicht extremen Seite. Der Lenkwinkel beträgt über alle vier Rahmengrössen 64,8 Grad, der Sitzwinkel 77 Grad. Die Kettenstreben messen 465 Millimeter. Das Strike rollt auf 29-Zoll-Laufrädern und wird in den Grössen Small bis Extra Large angeboten.

Wartung soll unkompliziert bleiben

Trotz der Integration legt Scott Wert auf einfache Wartung. Elektrische Leitungen verlaufen durch Steuersatz und Oberrohr, mechanische Züge teilweise aussen und gelangen über eine Führung ins Unterrohr. Magnetisch geführte Abdeckungen lassen sich ohne Werkzeug öffnen. Besonders robust fällt der Motorschutz aus, den Scott als dicksten bezeichnet, den die Marke bislang eingesetzt hat.

Auch für den Alltag ist das Strike vorbereitet. Anschlüsse für Front- und Rücklicht sind bereits verkabelt, am Hinterbau befindet sich eine verstärkte Aufnahme für einen Seitenständer. Zusätzliche Befestigungspunkte am Unterrohr nehmen Werkzeug oder Zubehör auf. Schutzbleche lassen sich ebenfalls montieren. Damit soll das Strike nicht nur auf dem Trail, sondern auch auf Touren und im täglichen Einsatz funktionieren.

Scott bietet vier Ausstattungsstufen an. Das Strike 10 bildet die Spitze und kombiniert unter anderem Fox Fahrwerk, Shimano XT Schaltung und Vierkolbenbremsen mit dem 800 Wattstunden grossen Akku. Darunter folgen Strike 20 und Strike 30, während das Strike 40 den Einstieg bildet. Je nach Ausstattung liegt das angegebene Gewicht zwischen rund 24,8 und 25,7 Kilogramm. Preise nennt Scott in den vorliegenden Unterlagen noch nicht.

scott-sports.com/strike


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