Monte Bar Tour (Gegenuhrzeigersinn) | Ride MTB

Monte Bar Tour (Gegenuhrzeigersinn)

Bild des Tages 22. Juli 2016 (Monte Bar)

Der Monte Bar gilt als Frühjahresklassiker unter den Bike-Touren. Zum Hausberg Luganos führt eine der offiziellen Routen des Mountainbikelands Schweiz. Fährt man die Route in umgekehrter Richtung, wird der Saisonstart zu einem Singletrail-Höhepunkt.


Beschreibung

Mountainbike-Touren auf den Monte-Bar startet man in der Regel in Tesserete. Wer mit der Bahn anreist und in Lugano losfährt, gelangt über die Singletrails im San-Bernardo-Wald nach Tesserete. Hier beginnt dann der Aufstieg auf der wenig befahrenen Strasse durch das Val Colla. Wenig unterhalb von Bogno hält man rechts und steigt nach Certara auf. Jetzt geht die Strecke in eine, teilweise ordentlich steile Schotterstrasse über, die bis nach San Lucio führt. Bei dieser kleinen Häusergruppe mit der bekannten Kapelle ist der wichtigste Teil des Aufstiegs gemeistert. Nun folgt der phantastische Singletrail der Höhe entlang in Richtung Capanna Monte Bar. Wenig vor der Hütte, in Piandanazzo, gehts dann links weg in die flowige Abfahrt. Man erreicht eine Schotterstrasse, folgt dieser und steigt schliesslich ein paar Meter auf der Asphaltstrasse hoch nach Motto della Croce. Vom Aussichtspunkt mit dem grossen Kreuz ist ein erstklassiger Blick über die Region Lugano möglich. Ein Singletrail führt nun nach Davrosio, wo man scharf links abzweigt und den Trail via Sore und Carnago zurück nach Tesserete nimmt.

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Distanz

40 km

Höhenmeter

1385 m

Tiefenmeter

1385 m

Tiefster Punkt

529 M.ü.M.

Höchster Punkt

1619 M.ü.M.

Tage

1 Tag

Startort

Tesserete

Zielort

Tesserete

Kondition

 

Fahrtechnik

 

Panorama

 

Gesamteindruck

 

Webcode

1420

E-MTB

gut tauglich für E-Mountainbikes

Autor

Thomas Giger

Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
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Kommentare

Der "phantastische Singletrail der Höhe entlang in Richtung Capanna Monte Bar" ist mit riesigem Auffand auf einer Länge von 8km leider komplett kaput "saniert" worden. The road to hell is paved with good intentions! Alle tech Features wurden entfernt. Die Features wie z.B., die kleinen Drops, Bachüberquerungen, Felsen, etc. wurden total plattgefräst und sind zum Kiesweg geworden. Aus dem phantastische Singletrail ist ein eBike superhighway geworden. Einfach nur schade.

Gibt es eine starke Lobby von (e)Bikern denen der Trail, der ja schon seit Jahrzehnten existiert hat, zu technisch war? Wer hat sich so was gewünscht? Wer hat das finanziert? Und wie geht das weiter?

Auf der Capanna Tamaro habe und die Wirte gesagt, dass sie leider nach 29 Jahren aufgeben müssen. Es gibt eine riesige Sanierung am Tamaro. Neue Bahn, neuer Weg. Ich habe da kein gutes Gefühl. Kommt der Tamaro nach dem Monte Bar dran mit einem neunen Konzept? Was genau passiert da im Tessin? Weiss jemand was? Das Tessin ist ja schon seit einiger Zeit MTB freundlich aber haben die das was falsch verstanden?

Mein Freund fährt die Tour seit Jahren da er in der Region wohnt, und auch mehrmals pro Woche.
Er hat in den Jahren die verschiedene Umbauten miterlebt und was ihm immer gefallen hat war die Herausforderung die technische Passagen zu meistern.
Leider haben wir die Antworten auf die Fragen von Alexander nicht aber das (e)antwortet sich von selber…
Wir sind einvarstanden dass die Trails Unterhalt brauchen, speziell nach Tessiner Unwetter, aber diese Plattfräsen ist fast kriminell.
Mit dem Tamaro lassen wir uns überraschen, hoffentlicht aber nicht zu (e)viel.
Daniela und Andrea aus dem Tessin

Bin die Tour heute gefahren. Beste Konditionen und super schöne, lange Abfahrt zum Schluss. Gerne wieder!

Ein genialer Season Opener, welchen ich heute am 25.3.23 mit dem EBike gefahren bin. Letzte Nacht gab es ein wenig Regen, weshalb die Bachläufe für ein kunstvolles Design an Bike und Klamotten sorgte :-) Sonst alles trocken.

San Lucia dank neuen Betonplatten super fahrbar.

Geniale Picknickplätze bei Piandanazzo, Grasso und Motto della Croce.

Diverse Wasserbrunnen unterwegs, man kann problemlos mit dem kleinen Bidon unterwegs sein.

Tip: nach Precamorina (südlich von Oggio) gibts zahlreiche kostenlose Parkmöglichkeiten entlang der Strasse. Um diese dann wieder zu erreichen, fährt man am besten bei der Barriere oberhalb „Or Mártro“ wenige Meter hinauf nach Roveredo und biegt bei der ersten möglichen Strasse (Sackgasse) rechts ab. Anschliessend geradeaus zwischen den Rustico von A Mièra und dem Trail folgend nach Oggio.

Bin die Tour am Samstag 4.3.2023 gefahren. Einfach wunderbar. Der Aufstieg nach San Lucio ist im oberen Teil neu gemacht mit Betonspuren. Es ist angenehm zu fahren aber schon ordentlich steil.
Der Höhenweg und die Abfahrten sind erstklassig - im oberen Teil noch etwas matschig aufgrund des erst kürzlich geschmolzenen Schnees.
In Summe einfach eine geniale Frühlingstour. Kann ich nur empfehlen.

Schöne entspannende Herbsttour. Die Farben der Wälder sind im November unbeschreiblich, Indian Summer pur - und auf dem ersten Teilstück kann man dies in vollen Zügen geniessen. Allerdings besteht dieser Abschnitt hauptsächlich aus Fleissarbeit (jedenfalls für Bio-Biker wie ich), Fahrspass kommt kaum auf.
Ab Motta della Croce wird dann auch der Trail etwas anspruchsvoller und es kommt auch fahrtechnisch Freude auf.
Alles in allem sicher eine lohnende Tour. Allerdings auch sehr anstrendend. Fährt man die ganze Strecke aus eigener Kraft, ist der Abend mit Sicherheit auch gelaufen...

Bin die Tour heute mit dem EMTB gefahren. Absolut genial..Mit dem EMTB machen die Gegenanstiege auf dem Trail nach San Lucio richtig Spass. Sozusagen Uphill-Flow :-D
Die letzte Anfahrt ist etwas technischer auf Teils groben, losen Steinen aber alles machbar. Dann noch ein schöner Trail durch den Wald. Bei mir waren es laut Navi etwas mehr als 1500Hm. Von mir also eine absolute Empfehlung für diese Tour.

Bin die Tour letztes Jahr am 04.06.2021 gefahren. Einer der besten Touren die alles zubieten hat.
1. Aufstieg von Tesserete zum Rifugio San Lucio zieht sich etwas und hat immer wieder steile Rampen.
2. Höhenweg von San Lucio zum Rifugio Piandanazzo kostet zwar ordentlich Kraft (ständiges auf und ab),
aber hat immer wieder schöne Trail Abschnitte. Stets begleitet von einem super Panorama.
3. Der 1.Trail von Piandanazzo bis zur Straße auf ca. 1300m macht richtig Laune. Der Trail ist an sich recht flowig und
man kann es ordentlich laufen lassen.
4. Zuerst folgt ein Gegenanstieg zum Motto della Croce. Hier wunderbarer Ausblick auf den Luganersee. Der Trail ist etwas technischer und verblockter als der 1.Trail, aber ebenfalls purer Genuss zum Fahren. Der Trail spuckt einen dann direkt in Tesserete wieder aus.

Eine tolle Tour mit vielen Highlights, super Höhenweg und spassige knackige Abfahrten. Einziger Wermutstropfen ist der Einkehrschwung auf dem Passo San Lucio. Bin im unterem, ersten Restaurant eingekehrt und werde dies sicher nicht mehr wiederholen. Meine Aprikosenwähe hatte Diskounter Budget Qualität und der Kaffe dazu die grösste Zumutung in bald 50 Lebensjahren.
Wie das obere Restaurant ist weiss ich nicht aber ev macht jemand ein Eintrag dazu.

Nachdem ich letztes Jahr schon schwer enttäuscht war vom Restaurant San Lucia, war es dieses Jahr noch viel schlimmer. Die Hoffnung das der Wirt gewechselt hat, hat sich leider nicht erfüllt. Kaffee und Essen teilweise ungeniessbar und teuer und der "Chef" extrem unfreundlich. Ich werde dieses Restaurant in Zukunft meiden und mich selber verpflegen.
Ansonsten gehört diese Harte Tour zu den Besten im Tessin, einfach super.

Ist schneefrei und gut fahrbar! Tour hat so wie beschrieben jedoch 1800hm.

Tolle Tour. Kann nur die Kommentare unten bestätigen - v.a. die von Borntrail am 2.11.20 beschriebene Dreiteilung.
(1) Wer keine Lust auf den Asphaltaufstieg hat, kann sich auch mit dem Postauto bis Certara fahren lassen. Es fährt im 2-Stunden-Takt, ca. 8:30, 10:30 ab Tesserete (wir erwischten natürlich die Lücke dazwischen :-).
(2) Das Rauf und Runter mit teils giftigen Stichen zwischen Querung San Lucio-Piandanazzo kostete auch uns ziemlich Energie, jedoch kompensiert durch das sensationelle Panorama. Deshalb brauchten wir eine Mittagsrast auf der genialen Capanna Monte Bar und verpassten die Singletrails ab Piandanazzo. Der Weg von Piandanazzo zur Hütte und weiter bis Motta della Croce ist langweiligster Fahrweg, ab wenig unterhalb der Hütte sogar geteert.
(3) Umso positiv überraschter ist man um die Abfahrt danach via Davrosio. Erst noch etwas (unproblematisch) technisch wird diese immer flowiger und spassiger durch Kastanienwälder und Lichtungen - fahrtechnisch erste Sahne!

Aktuelles: Der Weg nach Süden raus aus Certara ist aktuell (23.10.21) wegen Kanalarbeiten wirklich nicht passierbar. Nachdem die Kanäle schon im Graben drin liegen, könnte dies in den kommenden 2 Wochen jedoch bereits wieder Geschichte sein. Auf der Umgehungsroute nördlich raus und dann auf der nordöstlichen Seite des Bergrückens hoch, nicht von dem Rudel an Fahrverbotsschildern ("Via chiusa") inkl. Androhung 100 Fr. Busse beeindrucken lassen. Das "Chiusa" bezieht sich auf zwei gut passierbare Granitblöcke auf der Fahrbahn kurz bevor man auf die Originalroute zurück kommt.

Top Tour mit super Panorama und viel Trailspass.

Habe die Tour am 19.5 gemacht. Wie schon beschrieben ein sensationelles Panorama. Der Abschnitt ab San Lucio mit den vielen kleinen Steigungen kostet extrem viel Kraft. Schneefelder sind nur klein und kein Problem. Die zwei längeren Abfahrten sind extraklasse!

ist ne wirklich tolle tour. nur zurzeit noch viele schneeabschnitte die einem viel kraft kosten! (als frau sagt mein mann ;) und mit e-bike) abfahrt lohnt sich dafür umsomehr! echt geil!

Wir sind die Tour heute gefahren. Es hat zwischendurch immer wieder Schnee liegen und man muss viel zu Fuss gehen. Manche Passagen sind gar gefährlich, da Absturtzgefahr. Trotzdem hat es aehr viel Spass gemacht und mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Wir hatten ca. 5,5 Stunden mit eMTB...

Sehr coole Tour mit flowingen Abfahrten und toller Aussicht.
@Borntrail: easy mit 3x schieben durchgekommen auf der Querung und bin nicht MacAskill. Die Querung ist durchaus flowig zwischendurch.
Overall höchstens ne 2-Quadrat Tour bei der Fahrtechnik

Checked 2020

Super Tour! Es gibt eigentlich gar nicht viel zu sagen und schon gar nicht zu nörgeln, trotzdem ein paar Gedanken und Tipps aus unserer Erfahrung von gestern.
Die Tour lässt sich in drei Teile aufteilen:
1. Aufstieg Tesserete-San Lucio: Nicht zu unterschätzen, hat mehrere ganz schön steile Rampen zu bezwingen. Oberschenkel kommen auf die Rechnung.
2. Querung San Lucio-Piandanazzo: Leider nicht allzu flowig, viel auf und ab, auch technisch Versierte steigen hier sicher 10x ab. Aber das Panorama entschädigt.
3. Piandanazzo-Tesserete: Zwei sensationelle Abfahrten mit Gegenaufstieg dazwischen. Die und das grossartige Panorama während der ganzen Tour machen alle Mühen vergessen.
Fazit: Hat sich mehr als gelohnt. Wir können die Tour nur empfehlen.

Antwort auf von Borntrail

Recht perfekt zusammengefasst. Die Querung machte uns allerdings nicht so sooo viel Spass. Mit dem E-Bike sicherlich viel cooler zu befahren als ohne Motor wo es ein unendlich langer (mühsamer) Kraftakt ist - ganz besonders wenn dann auch noch viele Wanderer unterwegs sind. Dann hält man wirklich sehr viel an, da der Trail recht schmal ist.

Antwort auf von Borntrail

Recht perfekt zusammengefasst. Die Querung machte uns allerdings nicht so sooo viel Spass. Mit dem E-Bike sicherlich viel cooler zu befahren als ohne Motor, wo es ein unendlich langer (mühsamer) Kraftakt ist - ganz besonders wenn dann auch noch viele Wanderer unterwegs sind. Dann hält man wirklich sehr viel an, da der Trail recht schmal ist.

Eine grossartige Tour, die auch mit ÖV-Anreise gut machbar ist. Der letzte Teil ab Davrosio sollte technisch und zeitlich nicht unterschätzt werden. Wir mussten am Schluss auf Asphalt ausweichen, weil es langsam dunkel wurde...

Wir sind die Tour heute gefahren und sind (Abend) immer noch "geflashed". Trails ohne Ende, einfach ein Traum!!! Derjenige, der diese Tour aufgezeichnet hat, sollte einen speziellen Platz im "Biker-Himmel" erhalten.
Die ersten Killometer sind nur Strasse, dann führt die Strecke auf einen Schotterweg im Wald der teilweise recht steil ist. (Zurzeit finden dort auch Strassenarbeiten statt). Aber man wird danach mit super Trails ohne Ende reich beschenkt. Wirklich Extraklasse.... Alex & Thomas

morgen

Bin die Tour am 25.6.19 gefahren.

Eine der schönsten Touren die ich bis jetzt gefahren bin.

Hat einfach nur Spass gemacht, kann ich nur weiter empfehlen.

Hier mein nicht all zu kurzes Video

https://www.youtube.com/watch?v=8s10JLSrNQE&t=2s