Monte Tamaro – Alpe di Neggia (Carbon-Trail)
Beschreibung
Die Tour startet vorzugsweise bei der Bergstation der Monte-Tamaro-Bergbahn. Von hier folgt ein steiler Aufstieg zur Antenne und zur (bewirteten) Capanna Monte Tamaro. Man folgt dem schwierigen Trail bis kurz unterhalb des Gipfels und nimmt den Serpentinen-Weg zur Bassa di Indemini. Ab hier folgt die anspruchsvolle Abfahrt via Alpe di Montoia nach Monti Idacca mit anschliessendem Aufstieg auf der Strasse zur Alpe di Neggia. Die Abfahrt zum Lago Maggiore startet gleich unter der Wirtschaft mit dem Carbon-Trail. Es folgt eine kurze Gegensteigung zur Alpe di Trecciura und anschliessend ein wunderbarer, flüssiger und leicht abfallender Pfad nach Monti di Vira. Man befindet sich noch immer auf dem Carbon-Trail, der bis hinab nach Corognola führt. Die letzten Meter bis nach Magadino am Lago Maggiore führen über Quartierstrassen. Wer wieder hoch nach Rivera muss, nimmt am besten den Römerweg – der ist zwar kräfteraubend zu fahren, aber am direktesten und am schnellsten.
Tipp: Tour in Bellinzona starten, darauf mit dem Zug nach Rivera und auf die Tamaro-Gondelbahn. Auf dem Rückweg fährt man von Quartino entlang dem Ticino-Fluss bis nach Bellinzona
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
22 km
715 m
2040 m
202 M.ü.M.
1885 M.ü.M.
1 Tag
Rivera TI
Magadino
1176
gut tauglich
Am 3. Oktober 2026 gefahren. Und wieder war es genial. Für mich einer der besten Trails des Alpenraums. Allerdings auch fordernd, da über lange Strecken konstantes S2. Gelegentliche S3-Stellen, die aber auch mal kurz geschoben werden können zur Erholung. Keine Bäume, Felsstürze oder sonstiger Unbill im Weg. Das Wirtshaus an der Alpe di Neggia, also am Beginn des Carbon-Trails, war wieder bewirtschaftet (leckerere Minestrone). Der Trail wird uns auch ein drittes Mal sehen.
Zur Logistik: Wir waren kurz vor 16 Uhr unten am See in Magadino angekommen mit perfektem Anschluss um 16:08 (Samstag) mit Bus via Umstieg in Cadanezzo zurück nach Rivera zur Talstation der Tamaro-Bahn – allerdings nur der Autofahrer. Die Kumpels und Bikes blieben am See, da der Bus ab Magadino nur ein kleines Fahrzeug im Sprinter-Format ist. Bis man wieder mit dem Auto am See ist, mit 1.5 Stunden rechnen.
nun ja, ich habe mir das Trailfeuerwerk gegeben. Keine herausgeputzten Trails, sondern eher die Rauheit der Tessinertrails. Der "Montoia Trail" ist ein Wolf im Schafspelz, gerade wenn es angenehm wird, kommt eine verblockte stelle nach der anderen, und dann, hat man sich damit abgefunden das es wohl so weitergeht, bääähm, und es kommt doch anders, wieder schön im flow...für eine paar Minuten, und was kommt dann, genau, der Wolf. naja das geht dann von oben bis zur Strasse. Dieser Trail ist, ich würde mal sagen nicht Beziehungsfördernd. Auf der Strasse angekommen pedaliert man dann gemütlich zur Alpe Neggia hoch, um dann in denn alten neuen Carbontrail einzufahren. Wie ist dieser jetzt, so nicht mehr gepflegt und herausgeputzt. Ein mulmiges Gefühl im Bauch, weil ich in einschlägigen Foren etwas gelesen hatte von Sturmschäden und so weiter. Nach einigen Metern im Wald die Ernüchterung, er ist besser..... wenn man es gerne natürlich mag, mit etwas Überraschung Spass und Spiel, halt wie ein so komisches Ei.... cool, er ist Fahrbar wie eh und je, mit knackigen gegenanstiegen Technisch coolen stellen und viel flow, könnte die Beziehung retten..... und die Sturmschäden, weggeräumt. Im Unteren viertel habe ich dann den Carbontrail verlassen und bin in den Campeitrail, ein gemütlicher weg auf einer Höhenlinie über Brücken, an Abgründen vorbei ein Weg der zum Aussrollen perfekt wäre.....
würde zum Schluss nicht noch der Trail nach Quartino runter kommen, für Techniker ein Traum, für die Beziehung ein Alptraum.... oder irgendwie so. Alles in allem ca 22km Trail, Tessinertrails, rauh wie man es doch liebt.
PS: Ich bin die Tour alleine gefahren. Ich weis weshalb ;)
Gemäss Locals soll der Carbon-Trail immer noch für viel Spass sorgen (Stand 29.9.25)
Wir sind die Tour gestern gefahren. Die Wirtschaft beim Anfang des Carbon Trail ist zwischenzeitlich geschlossen & steht zum Verkauf. Der Carbon Trail wird nicht mehr gepflegt. Er hat noch tolle Sektionen, kann aber nicht mehr an das Trailfeuerwerk von früher anknüpfen.
Genialer Trail. Großes Trailkino! Wir fuhren die Tour am 2. Juli 2023. Wenn man die Kommentare liest, kann man den Eindruck gewinnen, dass nahezu die gesamten 22 km Trail zuwachsen und demnächst verschwinden. Dem ist mitnichten so. Es ist lediglich auf knapp 1 (!) Kilometer der Trail verlegt worden - bei der ersten Alp nach dem Basso di Montoia (also dem breiten Gratrücken nach der Abfahrt vom Monte Tamaro, wo man 90° nach Westen = rechts abbiegt) quert man den Hang nun unterhalb der Alp und nicht mehr oberhalb. Alles andere ist weiterhin bestens in Schuss und macht ziemlich viel Laune.
kann die positiven Kommentare nur bestätigen. Sind die ganze Tour am 23.09.22 gefahren.
Absolut genial, auch der untere Teil (Carbon-Trail) sauber gewesen.
herzliche Grüsse
Bitte gpx file prüfen. Kann dieses nicht importieren, es heisst die Datei sei fehlerhaft. Danke
Habe das gleiche Problem. Könnte netterweise jemand neue GPX Daten hochladen? Danke
Eine Tolle Tour auch wenn der Aufstieg einiges Abverlangt.
Bei der ersten Alp nach dem Basso di Montoia ist der eingezeichnete Weg zugewachsen und wird laut Alpwirtin nicht mehr unterhalten. Hier den Alpweg bis zum Punkt 1562 benützen. Dieser würde ich mit S2 einstufen.
Gefahren am 18.6.2022
Absolut top Zustand, ein Feuerwerk eines Trails, ganz klar einer der besten Trails überhaupt im Tessin. Ein grosser Dank den Trailbauer! Mit ganz wenigen Ausnahmen keine grösseren Schwierigkeiten, ab und zu eine fiese Spitzkehre. Dank EBike macht auch der Gegenaufstieg Spass. Danke!
Kann jemand sagen wie der Zustand aktuell ist?
Der Trail ist OK aber (weil nicht mehr offiziell) nicht mehr gepflegt. Viel Geröll, Äste, etc. Super Trail, aber schade, dass er vergammelt.
bin den Carbon-Trail heute 29.7.2020 genau nach einem Jahr wieder gefahren. Obwohl der Trial nun offiziell geschlossen ist, war er in identischem Zustand wie vor einem Jahr. Sehr abwechslungsreich und auf Grund des trockenen Untergrunds wunderbar zu fahren. Also das meiste jedenfalls. Gewisse Bergaufwärtspassagen musste ich gehen. Und ganz ungefährlich erscheint mir der obere Teil wegen des Steil abfallenden Geländes (neben dem Trail) auch nicht zu sein. Aber die sensationelle Aussicht und die abenteuerliche Abfahrt ist irgendwie unschlagbar. Ich werde die Strecke - wenn möglich - gerne wieder fahren.
19. Juni 2020, es sind leider immer noch Holzarbeiten auf dem Carbontrail im Gange. Mussten auf die Strasse ausweichen. Bis zur Querung des Baches, war der Trail fahrbar, hat aber definitiv schon bessere Zeiten erlebt!
Sonst eine super Tour.
Der Anstieg ab Bergstation bis zur Antenne hat es aber in sich!
Eine Hammer-Tour für Liebhaber von technischen, abwechslungsreichen Singletrails... hat mir sehr gut gefallen!
Sicher nichts für Anfänger oder Flow-Fanatiker, aber mit der nötigen Fahrtechnik, guter Linienwahl und etwas Selbstvertrauen an einigen Stellen ist praktisch alles fahrbar. Der neue Carbon-Trail ist spätestens ab der Alpe di Trecciura einfach nur noch spassig ohne Ende, da haben die Trailbauer ganze Arbeit geleistet! Sicher einer der besten Trails den ich in der Schweiz in den letzten Jahren gefahren bin!
Alternativ könnte man den Monte Tamaro wohl auch rechts umfahren und dann diretissima zur Alpe di Neggia ohne Gegenaufstieg... hat dies jemand schon probiert?
Hallo Matthias
Wie ist der Trail von der Alpe di Neggia runter zu See? "Flowig" oder "technisch"? Möchte mit meiner Frau diesen Trail machen, Sie ist jedoch nicht "Profi" aber auch nicht "Anfänger" - aber ich möchte keine Experimente eingehen :-Q.
Danke für deine Rückmeldung.
Gruss, Martin
Hallo Matthias, Dein Kommentar ist zwar schon älter - aber vielleicht interessiert es Dich ja trotzdem noch ;) Wir sind den direkten Weg (Nord-Flanke des Tamaro) vor 3 Jahren runter. Gut machbar, allerdings mind. eine Stufe schwerer als der Rest der Tour und zusätzlich teils schmal & exponiert.
Waren Gestern (31.03.2019) dort. Der Einstieg hatte noch ganz wenig Schnee. Im Oberen Teil im Wald hat es teilweise noch sehr viel Laub - blindes Fahren :-). Bis Ende der ersten Aprilwoche ist der Trail aber wegen Holzschlag unter der Woche gesperrt!
Achtung: Der alpe di neggia trail ist aktuell wegen holzarbeiten gesperrt. Okt 2018 -Nov 2018. Siehe auch auf ticino.ch.
Der Carbon Trail ist komplett neu ausgebaut worden. Die schwierigen Passagen sind entschärft worden und nun ist er der Hammer, einer meiner lieblingstrails in der Region! ACHTUNG Abfahrt nach Vira Gambarogno (offiziell) nicht verpassen, der Trail richtung Quartino ist am Ende verblockt und ist nicht so spassig.
Viel Spass bei entdecken vom neuen Trail!
Hallo, wir wollen den trail im dezember fahren, über mt Tamaro ist das möglich? Wo ist der abzweiger? Danke für deine hilfe. Tom swisscycling mtb guide
So habe heute diese Tour in Angriff genommen. Nach konstantem schlechten Wetter im Norden, brauchte ich etwas Sonne. Von Zürich aus in rund 2.5h nach Quartino (wo die Tour endet) gefahren. Dort das Auto parkiert. Anschliessend den alten Römerweg hoch nach Riviera. Dies ist nicht offizieller Teil der Tour, aber aus logistischen Gründen einfacher. Der Römerweg ist relativ steil und ideal um aufzuwachen. Man muss aber schon etwas geübt sein, um alles fahren zu können.
In Riviera bestieg ich die Gondel nach Alpe Foppa. Kostet CHF 20.- inkl. Bike.
Nun fängt der offizielle Teil der Tour an! Der Aufstieg zur Antenne ist relativ steil, kann aber gut gefahren werden (ich würde mich eher als Advanced Fahrer beschreiben, technisch sowie auch konditionell, Bike: YT Jeffsy 29ner, 140mm).
Die anschliessenden Trails bis zur Monti Idacca sind eher technisch und wenig flowig. Bis auf ein paar einzelne Stellen konnte ich alles gut fahren (Man muss hier schon anmerken, dass es grundsätzlich eine sehr technische Tour ist, und definitiv nichts für Anfänger).
Anschliessend geht’s auf der Strasse hoch zur Alp Neggia. Jetzt folgen einige sehr spassige Trails. Es bleibt aber immer noch technisch.
Auf der letzten Abfahrt hat es eine Passage welche für mich klar nicht fahrbar war. Diese ist ca 300m lang. Realtiv steil und verblockt. Es ist grundsätzlich fahrbar, aber nur mit Advanced Trial- Kenntnissen.
Insgesamt ist die Tour landschaftlich sehr schön. Am Anfang beim Monte Tamaro trifft man noch ein paar Wanderer. Der Rest der Tour war ich alleine Unterwegs.
Generell ist es eher eine technische Tour und nur wenige Trails sind flowig. Es empfiehlt sich sehr sauber zu fahren, da es viel spitzte Steine hat. Das 29ner war daher die ideale Wahl. Total Zeitaufwand 4.5h, reine Fahrzeit 3.5h.
Bei Fragen stehe ich zur Verfügung!
Es braucht ausserordentlich gute technische Fahrtechnik, um auch nur die Hälfte zu fahren. Bis zur Alpe di Montoia sind die Trails kaum fahrbar. Später hat es wirklich schöne, (kurze) flüssige Trails, aber die sind immer wieder unterbrochen mit nicht fahrbaren Passagen. Nach Bruno kommt ein wirklich schöner Trail dem Hang entlang. Die Abfahrt nach Quartino ist aber nicht fahrbar - es sei denn man heisst Danny Macaskill.