Pic Chiadin - Ostseite
Beschreibung
Gestartet wird die Tour beim Campingplatz Laghetti di Timau. Von hier führt die Plöckenpass-Strasse, eine ehemalige Militärstrasse aus dem Zweiten Weltkrieg, stetig bergauf, bis auf die offizielle Radroute Richtung Rifugio Marinelli gewechselt wird. Der Uphill bis zum Rifugio ist landschaftlich eindrucksvoll, verlangt aber mit sehr steilen Rampen einiges ab. Bis zum Laghetto di Plotta wartet eine knackige Passage, ehe es anschliessend auf einem sehr flüssigen Singletrail die letzten Meter hinauf zum Rifugio Marinelli geht, im Juni 2026 sind an diesem Sentiero Instandhaltungsarbeiten vorgesehen. Beim Rifugio Marinelli ist eine Einkehr möglich, anschliessend kann man den Sentiero 143 Richtung Pic Chiadin auf 2302 Meter über Meer nutzen. Die Aussicht in diesem Bereich ist wirklich atemberaubend, mit der Hohen Warte im Norden besonders eindrucksvoll. Unglaublich, dass in dieser Bergkulisse der Erste Weltkrieg stattgefunden hat. Richtung Süden reicht der Blick auf die Voralpen, den Monte Crostis und den Monte Zoufplan. Beim Gipfel selbst beginnt auch die Abfahrt. Mit gigantischem Panorama geht es auf Schwierigkeit S2, punktuell S3 mit einigen Spitzkehren und Schlüsselstellen, hinunter zum Rifugio Marinelli.
Vom Rifugio Marinelli wird der Weg wieder einfacher, und man bewegt sich nicht mehr auf dem Sentiero 143, sondern auf dem Sentiero 146. Anschliessend folgt man dem Sentiero 146 und dem 171er Weg, wobei die Schwierigkeit zwischen S3-Stellen und durchgehendem S3 wechselt. Danach dient der Sentiero 146 als Querung, ehe es in den alten Militärsteig, den 149er, geht. Dieser ist nicht wirklich einfacher, aber mit den alten Mauern aus Trockensteinschlichtungen äusserst eindrucksvoll zu fahren. Der Sentiero 149 führt mit Schwierigkeit S3 stetig bergab, ehe er in eine Schotterstrasse übergeht und schliesslich auf rund 100 Meter über eine Betonrampe nach unten verläuft. Weiter geht es auf dem Sentiero 161 sehr flüssig mit Schwierigkeit S2, bis man wieder auf die Plöckenpass-Strasse trifft. Diese nutzt man mit einem kurzen Gegenanstieg und anschliessend noch den Maultierpfad, den 161er, zurück zum Laghetti di Timau. In Summe eine sehr eindrucksvolle Tour mit teilweise sehr knusprigen Trail-Abschnitten, die dank des gigantischen Bergpanoramas eine Klasse für sich ist. Zudem sollten die Wasserreserven gut aufgefüllt sein, da der obere Bereich durch Kalkstein und Karst sehr trocken ist.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
22 km
1350 m
1350 m
899 M.ü.M.
2227 M.ü.M.
1 Tag
Laghetti di Timau
Laghetti di Timau
3759
nicht tauglich
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