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Führungsqualitäten

Hot or not? Wie steht es um geführte Touren? Bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Auf der einen Seite gibt es Mountainbikerinnen und Mountainbiker, die ihre Touren akribisch vorausplanen, Karten und Tracks studieren und sich unterwegs lieber auf ihren eigenen Instinkt bzw. ihr Navi verlassen.

Hot or not? Wie findest du geführte Touren? Bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Auf der einen Seite gibt es Mountainbikerinnen und Mountainbiker, die ihre Touren akribisch vorausplanen, Karten und Tracks studieren und sich unterwegs lieber auf ihren eigenen Instinkt bzw. ihr Navi als auf einen Local verlassen. Und auf der anderen Seite gibt es Menschen, die beim Biken ganz auf ortskundige Guides setzen und sich gerne guiden lassen.

Keines der 30 Südtiroler Bike-Hotels ist wie das andere, auch wenn sie alle dieselben Qualitätskriterien erfüllen – das zeigt sich bei geguideten Touren am besten. Während einige Hotels nur Gäste beherbergen, die sich nur minimale Tourenberatung wünschen, da sie lieber alleine als mit Guide unterwegs sind, ist bei anderen genau das Gegenteil der Fall: “Bei uns starten jeden Morgen x Leute in verschiedenen Levels auf Tour und kommen nachmittags müde, aber richtig happy zurück ins Hotel und zur stärkenden Marende”, erzählt Patrick, der Chefguide im Hotel Steineggerhof. Warum ist das so?

Im Prinzip ist es so

Je fortschrittlicher eine Bike-Region ist, umso weniger Guiding ist gefragt. Touren sind gut beschildert, das Kartenmaterial ist aktuell, Navigation und Orientierung sind somit einfach. Ist eine Region hingegen bike-technisch nicht überentwickelt, ist Tourguiding ein grösseres Thema. Und gibt jedoch immer wieder Ausnahmen, wie wir am Beispiel Gröden und Alta Badia erkennen können. «Die Orientierung ist in Gröden eigentlich kein Problem, aber unsere Gäste schätzen einfach die Sicherheit, die ein Guide auf einer Ganztagestour vermittelt», weiss Daniel vom Hotel Piccolo in Wolkenstein, «In den Bergen wechselt das Wetter oft plötzlich. Ist in diesem Tal Sonnenschein, kann es im nächsten in Strömen regnen. Ein Guide weiss immer Alternativen zu vielleicht im Nassen viel zu schwierigen Trails, weiss sich im Fall von Pannen zu helfen und kann gute Fahrtechniktipps geben.»

Was sonst noch für geguidete Touren spricht

Für Agnes vom Hotel Innerhofer spielt die soziale Komponente eine entscheidende Rolle: «Die geguidete Tour schafft ein gemeinsames Erlebnis, über das man sich nach der Tour bei einem Aperitivo unterhalten kann. Wir können von Teilnehmerinnen und Teilnehmern erzählen, die nach ein paar gemeinsamen Touren zu Freunden geworden sind und ihre Bike-Urlaube nur noch gemeinsam unternehmen.»

Hannes, der Juniorchef im DolceVita Hotel Jagdhof kann Agnes nur zustimmen. Bei ihm war es so, dass nicht etwa er als Guide Gäste zusammengeführt hat, sondern seine Gäste ihn zu einer gemeinsamen Tour überredet haben und er so überhaupt erst auf den Geschmackgekommen ist. «Die Gäste waren meine Guides, nicht ich. Erst an ihrer Seite habe ich begriffen, wie cool es bei uns zu biken ist und wie wertvoll es ist, sich einfach bei Gleichgesinnten anzuhängen und zusammen unterwegs zu sein. Im Herbst letzten Jahres habe ich konsequenterweise die Bikeguide-Ausbildung absolviert und habe den Seniorchef Martin in die Bike-Rente geschickt.»

Last but not least …

… sind das lokale Wissen und Insider-Informationen eine essenzielle Kombination. «Unsere Guides haben eine mega Ortskenntnis und wenn man mit ihnen fährt, staunen unsere Gäste nicht schlecht, wenn sie ohne Navi bei x Kreuzungen richtig abbiegen und ganz nebenbei noch etwas über Land und Leute zu berichten haben», sagt Ivan Riegler vom Bikeguiding Eggental, «Das ist etwas, das bei Solo-Touren nicht der Fall ist.»

Vertraue deinem Instinkt

Solo-Touren haben durchaus ihren Reiz. Ein enormes Argument dafür ist die Freiheit, die sie ermöglichen. Man kann sein eigenes Tempo bestimmen, Pausen machen, wann immer man möchte, und die Route nach den eigenen Vorlieben planen. Für Solo-Touren spricht auch die persönliche Herausforderung, die sie bieten können. Sich auf eigene Faust auf eine Tour in einem unbekannten Terrain zu wagen, erfordert nicht nur Mut, sondern auch ein gewisses Mass an Planung und Navigation, was zu einem Gefühl der Erfüllung und Selbstverwirklichung führen kann. Solo-Touren können auch eine Gelegenheit bieten, sich selbst herauszufordern und an seine persönlichen Grenzen zu gehen und diese sogar zu überschreiten. Solo-Touren schaffen oft eine nachhaltigere Verbindung zur Natur: Man ist aufmerksamer, achtsamer und offener und fühlt sich weniger gestresst.

Was ist mit dir?

Eins sei garantiert: In jedem Bike-Hotel Südtirol bist du in jedem Fall gut aufgehoben. Unsere Hotels beschäftigen entweder eigene Guides, die Touren auf Basis von Wünschen, Ideen und natürlich Machbarkeit mit dir planen und dich auf Tour begleiten oder sie kooperieren mit Bike-Schulen, die ein fixes Wochenprogramm bieten und wo du dich unkompliziert anhängen kannst.

Auch bei deinen Solo-Unternehmungen geniesst du beste Beratung und die Guides nehmen sich die Zeit, mit dir die Umsetzbarkeit deiner geplanten Tour zu besprechen und verraten dir, von welchen Wegen man lieber die Finger lassen sollte oder welche echte Perlen sind.

Kurzum: In den 30 Bike Hotels Südtirol bist du immer richtig, egal wie du am liebsten bikest! Finde alle BikeHotels, Angebote und Touren auf www.bikehotels.it
 

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