Alps Epic – die Epic-Variante im French-Style
Mit dem Alps Epic gibt es im Jar 2016 ein weiteres Mountainbike-Etappenrennen unter der Bezeichnung «Epic». Auch das Format des Rennen ist nicht neu erfunden: Die «Grande Traversée des Hautes-Alpes» beinhaltet einen Prolog und fünf Etappen von 50 bis 70 Kilometern auf Trails die das Mountainbiker-Herz höher schlagen lassen. Auch die Strecke der Grande Traversée soll bei jeder Ausgabe neue Abschnitte enthalten und gefahren wird das Rennen standesgemäss in Zweierteams.
Für die erste Ausgabe des Alps Epic bieten die Organisatoren zwei verschiedene Packages – die Blue Package mit Ubernachtung im Alps-Epic-Camp und die Black Package bei die Teilnehmer in den besten Unterkünften vor Ort logieren können. Bei Unterkünften und Mahlzeiten achten die Organistoren darauf, dass der typisch französiche Touch nicht fehlt.
Die Startplätze sind für die erste Ausgabe auf 100 Teams limitiert. Anmeldungen können ab sorfort getätigt werden.
Die Etappen
Nach dem Prolog werden die Teilnehmer am 04. Juli auf den ersten Abschnitt mit Start und Ziel in Briançon geschickt. 63 Kilometer und 2'900 Höhenmeter mit dem langen Aufstieg zum Col de Lauteret stehen auf der Menu-Karte, aber auch schöne Trails mit Sicht auf den La Grave-La Meije-Gletscher und eine atemberaubende Abfahrt nach Briançon wird geboten.
Die Zweite Etappe haut mit ihren rund 4'000 Höhenmetern ganz schön rein. Auf diesem nur 59 Kilometer Abschnitt werden die Fahrer über den Col d'Izzard geführt. Auf hochalpinen Singletrails geht es weiter bis ins Tal nach Montdauphin.
Die dritte Etappe nach den Kilometern zu urteilen wäre falsch. Denn auf der 37 Kilometer langen Etappe mit Start und Ziel in Montdauphin müssen die Teilnehmer satte 2'350 Höhenmeter überwinden, was auf die kurze Distanz ganz schön knackig ist. Auch hier sollen feinste Singletrails und coole Abfahrten wieder für Hochgefühle sorgen.
Auf der vorletzten Etappe verteilen sich die Höhenmeter etwas besser. 2'500 Höhenmeter gibt es auf den 46 Kilometern von Montdauphin nach Embrun zu erklettern. An diesem Tag dürfen die Epic-Biker ein paar flache Sektionen sowie das Singletrail-gesäte Ufer des Durance-Flusses geniessen.
Während bei den meisten Etappenrennen die Schlussetappe etwas gnädiger ausfällt, bekommt man beim Alps Epic nochmals eine satte Ladung Höhenmeter auf die Waden. Technische Köstlichkeiten am Grand Parpaillon und Les Orres, zwei lange Aufstiege und dünne Luft in den Höhen fordern die Athleten auf der Schlussrunde mit Start und Ziel in Embrun noch ein letztes Mal.