Bridge Cape Pioneer Trek: 5. Etappe
Das Duo Beukes/Buys zündet bereits nach dem Start den Turbo. Für den angeschlagenen Konny Looser denkbar schlecht. Zusammen mit seinem Teampartner Brandon Stewart fällt er weit zurück. Nach 40 Kilometer versagen bei beiden Fahrern die Bremsen. Durch den sandigen Boden, welcher vom heftigen Regen aufgespült wurde, schleift es die Bremsbeläge bis aufs Metal runter. Nach der Reparatur in der technischen Zone kann das südafrikanisch-schweizerische Duo das Rennen wieder fortsetzen. Mit über 20 Minuten Rückstand erreichen Konny Looser und Brandon Stewart die Ziellinie als sechste.
Matthys Beukes und Philip Buys holen ihren zweiten Etappensieg vor den beiden südafrikanischen Teams Bell/Combrinck und Woolcock/Kleinhans. Im Gesamtklassement führen weiterhin Waylon Woolcock und Erik Kleinhans. Mit ihrem Sieg schiebt sich das Duo Beukes/Buys auf den zweiten Rang, liegen jedoch immer noch zehn Minuten zurück. Diesen Rückstand können die beiden nur mit viel Glück gutmachen. Konny Looser und Brandon Stewart liegen nun auf dem dritten Gesamtrang. Zwar haben die beiden noch ein acht Minuten dickes Polster auf die viertplatzierten Nico Bell und Gawie Combrinck, können sich allerdings auf der letzen Etappe nicht nochmal einen solchen Ausfall leisten.
Nicht viel Neues gibt es von den Frauen zu berichten. Ariane Kleinhans und Annika Langvad ziehen ihre Dominanz nahtlos weiter und bauen mit ihrem Sieg, ihre Gesamtführung auf eine Stunde und 20 Minuten auf Jane Nüssli und Esther Süss aus.
Einen guten Tag erfährt das Schweizer Mixed-Duo mit Michelle Hediger und Remigi Maissen. In dieser schweren Etappe erreichen die beiden das Ziel auf dem guten achten Rang. Da ihre direkten Konkurrenten weit abgeschlagen das Ziel erreichen, machen Hediger und Maissen im Gesamtklassement einen grossen Sprung und liegen nun auf Rang acht.
Die sechste und letzte Etappe führt über 91 Kilometer, von George nach Oudtshoorn. Auf dieser Etappe müssen die Teilnehmer nur noch 1'584 Höhenmeter bewältigen. Der Hauptaufstieg startet schon bald nach dem Start und führt die Teilnehmer zum höchsten Punkt des Tages. Danach geht es lange bergab, wobei die Fahrer noch einige knackige kleine Anstiege zu meistern haben, ehe sie die Ziellinie, auf dem Gelände der Oudtshoorn School, überqueren können.