Crema am Trail: fünf coole Kaffeemaschinen für unterwegs
Fünf Kaffeebrüher für unterwegs
Bialetti
Egal, wie gut die anderen sind, die Bialetti ist unschlagbar, denn ihr Kultstatus überragt alles. Und das dank Renato Bialetti, der den Mokkakocher erfand, und dessen Karikatur das Symbol für die simple Kaffeezubereitung wurde. Wasser in den Behälter, Kaffeepulver in den Siebeinsatz, Kannenaufsatz aufschrauben und auf den Herd oder Gaskocher. Sobald das Wasser brodelt, drückt der im Innern aufsteigende Wasserdampf das heisse Wasser durch den Siebeinsatz mit dem fertigen wohlduftenden Kaffee in die Kanne hoch. Tipp: Die Temperatur reduzieren, sobald der Kaffee zu überströmen beginnt. So verhindert man, dass der Kaffee zu heiss wird und sein Aroma «verkocht».
Olympia Express Mina
Die Firma Olympia Express baut nicht nur hochwertige Kaffeemaschinen für den Hausgebrauch. Mit der Mina bietet die Schweizer EspressoMaschinen-Manufaktur auch eine Version für unterwegs. Die Handhebelmaschine eignet sich perfekt, um in der Ferienwohnung die schnöde Kapselmaschine zu ersetzen aber auch im Camper oder beim Picknick perfekten Espresso zu zaubern. Mina ist ein Hingucker und ist aus äusserst hochwertigen Materialien gefertigt. Sie arbeitet mit einem neu entwickelten Kolbensystem, das auf Hebeldruck perfekten Espresso ermöglicht, und das ohne Strom. Einzig das Wasser wird extern erhitzt.
AeroPress
Die AeroPress ist ein Klassiker. Sie ist weder fancy noch sehr technisch, dafür ein simples Gerät, um unterwegs leckeren Kaffee zu brühen. Mit wenigen Handgriffen wird heisses Wasser durch das Kaffeemehl gepresst, das Aroma entfaltet sich intensiv und vollmundig. Und gerade weil sie leicht und kompakt ist, findet sie nicht nur im Camper Anwendung, sondern wird oft in den Rucksack gepackt, um auf Berggipfeln den Kaffeegenuss zu zelebrieren. Das heisse Wasser nimmt man in der Thermosflasche oder kocht es mit einem Gaskocher auf, der konsequenterweise dann auch leicht und kompakt ist.
Aram Espresso Maker
Der Aram Espresso Maker schaut eher aus wie eine Kaffeemühle. Das schmucke Brühgerät hat den Vorteil, dass es sowohl auf der Halterung als auch freihand benutzt werden kann. Der Druck wird manuell mit einer Handkurbel erzeugt. Mit ihr steuert man den Kolben präzise und holt das volle Aroma jeder Bohne heraus und brüht einen Espresso, der es angeblich mit jeder professionellen Siebträgermaschine aufnimmt, ja vielleicht diesen sogar übertreffe. Das Gerät lässt sich leicht transportieren, doch auch hier kommt das heisse Wasser aus externer Quelle.
Wacaco Pixapresso
Im Unterschied zu allen anderen mobilen Kaffeebrühern kocht die Pixapresso von Wacaco das Wasser gleich selbst auf, und das ist ihr grosser Vorteil. Auch Temperatur und Vorbrühen lassen sich einstellen. So presst die akkubetriebene Mini-Maschine nahezu perfekten Espresso direkt in die Tasse. Das spart natürlich viel Platz im Bike-Rucksack. So kann man seinen Kumpels vor jedem Trail-Einstieg noch kurz einen Espresso kredenzen. Wacacos Produkte sind bewährt, und so sind ihre Nachteile eher emotionaler Natur: Die Pixapresso verfügt über viel Technik, wodurch die Romantik des leidenschaftlichen Kaffeebrühens darunter leidet.