Das kultigste Pumptrack-Race kehrt ins Gewächshaus zurück
Adrian Kiener, Initiant des Greenhouse-Events, ist selber aktiver Rennfahrer. Er hat sich zum Ziel gesetzt, den Athleten und Zuschauern etwas nicht ganz alltägliches zu bieten: «Wir fahren ein Pumptrack-Rennen im Gewächshaus, welches mein Grossvater vor 80 Jahren gebaut hat.» Nach der letzten Ausgabe dieses kultigen Events glaubte man nicht, dass auf den knappen Platzverhältnissen des Gärtnereiareals eine Steigerung möglich ist. Kiener beweist das Gegenteil und verspricht für die dritte Ausgabe des Greenhouse-Race eine Verdopplung der Rennstrecke und des Event-Geländes gegenüber dem letzten Event im Januar 2013.
Die Pumptrack-Rennstrecke führt über Gartenbeete, einen Kompost und durch Treibhäuser die temporär durch Zeltbauten vergrössert werden. Die Piste, das Herzstück der Veranstaltung, wird jedes Jahr speziell für dieses Rennen neu gebaut.
Crème de la Crème am Start
Der Einladung Kiener's folgen die Stars der Mountainbike-Szene. Das Fahrerfeld setzt sich zusammen aus Athleten verschiedener Mountainbike-Disziplinen. Neu für den Event im Jahr 2015 gibt es die Möglichkeit sich für die Qualifikation zu bewerben. Interessierte senden dem Veranstalter ein Action-Foto von sich sowie ihre besten Rennresultate ein. Wer dann am Freitag den 09. Januar zur Qualifikation antreten darf, wird auf der Greenhouse-Website veröffentlicht.
Zur Qualifikation treten rund 30 Athleten an. Die schnellsten 16 des Qualifikationslaufes liefern sich am Samstag Abend, am grossen Greenhouse-Finale, heisse Duelle um den Titel des schnellsten Pumptrack-Fahrers.
Frauen pumpen mit
Zum ersten Mal gibt es auch eine Frauen-Kategorie. «Die Mountainbike-Disziplinen wachsen im Frauenradsport stetig und deren Fahrkönnen steigt ebenfalls jährlich an. Höchste Zeit also, um auch den Ladies gerecht zu werden», sagt Initiator Adrian Kiener.
Aber auch die Zuschauer bekommen am Greenhouse-Event die Gelegenheit selber aktiv zu werden. Neben geballter Action welche die Profis zum besten geben, können sich die Zuschauer in den Disziplinen «Gold Sprint», «Short Race» und «Track Stand» messen. Wem diese Begriffe fremd sind, keine Sorge – allesamt drehen sie sich ums Velo.
Ist am Samstagabend der letzte Fahrer vom Bike gestiegen, gilt es Arme und Beine an der legendären Greenhouse Party im alten Arbeitsraum der Gärtnerei locker zu schütteln.
Aufwändige Übertragung
Die Organisatoren scheuen keinen Aufwand, um den anwesenden Zuschauern die Rennen aus jedem Blickwinkel perfekt zu übertragen. Dafür sorgen fünf Kameras und mehr als zehn Bildschirme, die überall auf dem Gelände verteilt sind. Die Event-Anlage bietet Platz für 1'200 Personen. Übers ganze Wochenende werden rund 2'500 Zuschauer erwartet.