E-Mountainbike fällt aus dem UCI-Weltcup-Programm
Die Union Cycliste Internationale UCI hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass der Weltcup im E-Cross-Country im Jahr 2026 nicht stattfinden wird. Der Entscheid fiel nach einer Auswertung der Rennserie. Dabei kam die UCI zum Schluss, dass sich die Entwicklung unter der Verantwortung des WES-Management (World E-Bike Series) nicht wie erwartet entfaltet hat und die angestrebten internationalen Wachstumsziele nicht erreicht wurden. Angesichts der Perspektiven für die kommenden Jahre und der Weiterentwicklung der verschiedenen Mountainbike-Formate will die UCI den Bereich E-Mountainbike nun grundsätzlich überprüfen. Ziel ist es, gemeinsam mit den verschiedenen Anspruchsgruppen die nächsten Schritte für die Entwicklung der Disziplin festzulegen.
Gleichzeitig stellt die UCI klar, dass E-Mountainbike Cross Country weiterhin Teil des Programms der UCI Mountain Bike World Championships bleibt. Die nächste Austragung findet vom 26. bis 30. August im italienischen Val di Sole statt.
Seit seiner Einführung im Jahr 2021 hat der UCI E-Mountain Bike Cross Country World Cup eine wichtige Rolle bei der internationalen Strukturierung des Formats gespielt. Die Serie brachte die weltweit besten Spezialistinnen und Spezialisten im E-Mountainbike Cross Country zusammen. Zudem bot sie E-Bike-Herstellern eine Plattform, um ihre Bikes zu präsentieren, und Veranstaltern die Möglichkeit, ihre Region als attraktive Destination für Outdoor-Aktivitäten und insbesondere für Mountainbike zu positionieren.
Die Gespräche mit den verschiedenen Beteiligten laufen weiter. Gemeinsam sollen die besten Möglichkeiten ermittelt werden, um E-Mountainbike international weiterzuentwickeln und die nächsten Schritte für die Disziplin festzulegen.
Dass sich das Wachstum nicht wie gewünscht entwickelte, liegt auch daran, dass die Disziplin im Kreis der Cross-Country-Spitzenfahrer kaum Ansehen geniesst. Und das, obschon der E-Cross-Country-Rennen für die Entwicklung ein spannendes Umfeld wäre.