Edelmetal an der Radquer-WM für Corminboeuf und Graf
Im Rennen der 30 bis 34-jährigen Männer startet Yves Corminboeuf schnell. Bald jedoch schliesst der Franzose Michael Szkolnik auf und setzt sich alleine an die Spitze. Die Distanz zu seinen Verfolgern Corminboeuf und Graf bleibt allerdings knapp und so hofft man auf einen erneuten Zusammenschluss. Szkolnik ist aber stark genug, seinen knappen Vorsprung wieder ein wenig auszubauen und gewinnt nach knapp 50 Minuten Rennzeit den Masters-Weltmeistertitel.
Im Duell um die Silbermedaille behält der frühere Radquerprofi Corminboeuf die Oberhand. Masters-Schweizermeister Jürg Graf gibt sich, nach einigen Schaltproblemen im Rennen, mit Rang drei zufrieden.
Auf Rang vier und sechs klassieren sich mit Adrian Muri und Joël Niederberger zwei weitere Schweizer unter den besten zehn.
In den übrigen Altersklassen kommen die Schweizer Querfahrer nicht mehr an die Medaillenränge heran. Paul Graf ist mit Rang vier in der Kategorie «Männer 60 bis 64-Jahre» am nächsten dran. Titelverteidiger Roger Honegger kommt bei den 50 bis 54-Jährigen nicht an seine Vorjahresleistung heran und muss sich mit Rang fünf begnügen.