Ein Franzose siegt in der Romandie
Vom Start weg ist es der Lokalmatador Arnaud Grand der das Rennen diktiert. Nur 500 Meter von der Waadtländer Gemeinde Rennaz entfernt wohnende Grand möchte sich schliesslich bei seinem Heimrennen von der besten Seite zeigen. Nach drei Viertel des Rennens gehen dem Romand langsam die Körner aus und wird vom verfolgenden Franzosen Clement Venturin überholt.
Eine halbe Minute hinter Grand erreicht Ralph Näf das Ziel als Dritter. Sein Teamkollege Lukas Flückiger macht sich seine Chancen auf einen Podestplatz mit einigen Fahrfehlern zunichte und muss sich mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben. Rang fünf belegt der Französische Mountainbiker Fabien Canal.
Bei den Frauen sind es zwei Schweizerinnen welche das Rennen dominieren. Während sich Sina Frei mit über einer Minute Vorsprung klar gegen ihre Konkurrenz durchsetzt, kann Olivia Hottinger ihren zweiten Rang noch knapp vor der Französin Laura Perry ins Ziel retten.
Der Radquersport scheint bei den Radsportlerinnen immer mehr Gefallen zu finden. So stehen in dieser Saison bei fünf Schweizer Rennen mit internationalem Status durchschnittlich 13 Fahrerinnen am Start. Beim Saisonauftakt in Baden sind es sogar 27 – sieben Fahrerinnen mehr als im Vorjahr. Man darf also gespannt sein wie sich diese Zahlen im Weiterverlauf der Saison entwickeln.