EWS – gleiche Sieger, neue Namen und persönliche Bestleistungen
Beim zweiten Rennen der Enduro-World-Series in Argentinien ist für ein Mal der tiefe Staub der grösste Gegner der Teilnehmer. Darin gehen auch einige grosse Namen unter. Cecile Ravanel und Richie Rude lassen sich hingegen zum zweiten Mal als Sieger feiern. Carolin Gehrig findet im tiefen Staub ihr bestes Karriereresultat, und der Schweizer Junior Igor Muller wird guter fünfter.
Bereits beim ersten World-Series-Rennen in Chile lag viel Staub auf den Strecken. So viel und tiefer Staub wie die Fahrer beim zweiten Rennen im Cerro-Catedral-Bikepark vorfanden, hatte wohl noch selten einer erlebt. Tatsächlich macht das braune Puder dein meisten Teilnehmern arg zu schaffen. Im Training ausgetestete Linien sind im Rennen kaum mehr wiederzufinden. Linienfixierte Fahrer wie zum Beispiel der zehnfache Downhill-Weltmeister Nicolas Vouilloz bekunden Mühe ihr Renntempo zu finden, oder stürzen im tiefen Staub.
Am besten kommt Richie Rude (USA) mit den schweren Bedingungen zurecht und gewinnt erneut vor dem Belgier Martin Maes und wieder mit knappen sieben Sekunden Vorsprung. Gefallen am Staub herumwerfen hat auch Sam Blenkinsop. Der Downhill-Spezialist aus Neuseeland fährt auf Rang drei, zwölf Sekunden vor der Überraschung des Wochenendes, dem Spanier Toni Ferreiro.
Ravanel zum Zweiten – Gehrig auf Rang sieben
Ebenfalls ihren Sieg wiederholen, kann Cecile Ravanel – allerdings mit einem beträchtlichen Abstand auf die Zweitplatzierte. Sie fährt auf fünf von sechs Abfahrtsetappen die schnellste Zeit und distanziert die Kanadierin Casey Brown um über eine Minute. Brown die noch neu im Enduro-Zirkus und sonst in der Downhill-Szene unterwegs ist, fährt auf der Schlussetappe die Bestzeit.
Beim ersten Rennen in Chile auf Rang acht, freut sich Carolin Gehrig über eine erneute Bestleistung. Ihre Taktik, es auf den rutschigen Strecken locker anzugehen, geht auf und so beendet sie den ersten Renntag auf dem sechsten Zwischenrang. Trotz dessen Gehrig am zweiten Renntag etwas an Boden verliert, erreicht sie mit dem siebten Schlussrang ihr bestes Karriereresultat.
Das Glück nicht auf ihrer Seite hat Anita Gehrig. Nach drei Saisons ohne Defekt, fängt sie auf der dritten Etappe einen Plattfuss ein und verliert viel Zeit. Am zweiten Renntag kommt sie besser in Fahrt, doch der Sprung unter die Top-Ten bleibt ihr trotzdem knapp verwehrt.
In der Juniorenklasse liefert der Tessiner Igor Muller ein starkes Rennen ab. Auf der ersten Etappe sogar Dritter, zeigt er über beide Renntage ein solides Rennen und beendet es auf Rang fünf. Schnellster Junior ist der Franzose Sebastien Claquin.
Resultate EWS Bariloche/Argentinien
Die 1-Minute-Highlights vom Rennen
The one minute video is here! 60 seconds of action from the dusty, dusty trails of Argentina! Full highlights show coming soon, but in the meantime here's the best bits of the second round of the series...
Posted by Enduro World Series on Sonntag, 3. April 2016
Eine Pause vor der nächsten Sause
Bis zum nächsten Stopp der Enduro-World-Series haben die Enduristen rund sechs Wochen Zeit, sich für das dritte Rennen nahe Wicklow in Irland wieder in Form zu bringen. Dort warten coole und sehr abwechslungsreiche Rennstrecken und tausende, enthusiastische Zuschauer auf die Fahrer.
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