Exoskelett: Gamechanger oder Marketing-Geschwätz? | Ride MTB

Exoskelett: Gamechanger oder Marketing-Geschwätz?

Anstieg mit Assist

Foto: Gemini

Mehr Leistung, weniger Belastung, bis zu 30 Prozent mehr Ausdauer: Die Versprechen der Hersteller von Sport-Exoskeletten klingen spektakulär. Doch was passiert tatsächlich mit dem Körper, wenn beim Radfahren, Rennen oder Wandern ein Roboter mithilft? Forschende der ETH Zürich haben Energieverbrauch, Herzfrequenz und Bewegungsmuster untersucht – mit überraschenden Ergebnissen.

«Einstein»-Moderator Tobias Müller testet ein Exoskelett beim Treppensteigen und Velofahren. Die Hersteller versprechen weniger Belastung und bis zu 30 Prozent mehr Ausdauer. Forscher der ETH Zürich haben untersucht, was die Technik am Körper wirklich auslöst.

Auch beim Wandern ist das Exoskelett im Einsatz, und die Forschenden analysieren: Die 85-jährige Brigitte Eberhard leidet unter Arthrose und kann deshalb kaum noch lange wandern. Mit einem Exoskelett wagt sie sich trotzdem auf eine mehrstündige Tour. Kann die Technik ihr neue Bewegungsfreiheit ermöglichen?

Auch in Autogaragen, der Logistik und der Entsorgung kommen Exoskelette zum Einsatz. Sie sollen Rücken und Schultern bei körperlich harter Arbeit entlasten. Doch die Technik wirft auch eine Frage auf: Werden Mitarbeiter damit tatsächlich geschont – oder steigt am Ende einfach die Leistungserwartung?