Gilloux und Wiedenroth werden E-MTB-Weltmeister – Schneitter holt Silber | Ride MTB

Gilloux und Wiedenroth werden E-MTB-Weltmeister – Schneitter holt Silber

Bei den E-Mountainbike-Rennen der Weltmeisterschaften in Andorra gewann Sofia Wiedenroth aus Deutschland erstmals Gold. Sie setzt sich gegen Titelverteidigerin Nathalie Schneitter und Florencia Espineira durch. Bei den Männern gewinnt der Franzose Jerome den Weltmeistertitel zurück. Titelverteidigier Joris Ryf musste Platz vier vorliebnehmen.

Das erste Rennen der Mountainbike-Weltmeisterschaften war der E-Bike-Wettbewerb der Frauen, bei dem die Deutsche Sofia Lena Wiedenroth von Anfang bis Ende dominierte und sich das Regenbogentrikot der Disziplin sicherte. Die Deutsche absolvierte die neun Runden des 2.4 km langen Rundkurses in der Gegend von La Caubella in 1 Stunde und 9 Sekunden und hatte damit einen deutlichen Vorsprung vor ihren nächsten Konkurrentinnen, der Schweizerin Nathalie Schneitter, die die Ziellinie als Zweite überquerte (+1'03''), und der Chilenin Florencia Espineira Herreros (+2'06''), die für viele überraschend den dritten Platz belegte.

Resultate Frauen

v.l. Nathalie Schneitter, Sofia Wiedenroth und Florencia Espineira.

Im E-Bike-Rennen der Männer war der Franzose Jerome Gilloux der Schnellste und holte sich den Weltmeistertitel zurück, nachdem er bei der letztjährigen Weltmeisterschaft Zweiter geworden war. Der Franzose zeigte grosse Entschlossenheit und schaffte es, stets einen kleinen Vorsprung auf seine Verfolger zu halten und diesen sogar nach und nach auszubauen. Er absolvierte die zehn Runden des Rundkurses in 1 h 1'32'' und gewann damit das E-Bike-Finale der Herren, während der Chilene Martin Vidaurre Kossmann mit nur 29 Sekunden Rückstand auf Gilloux den zweiten Platz belegte. Ein weiterer Franzose, Hugo Pigeon, vervollständigte das E-MTB-Podium der Männer mit 45 Sekunden Rückstand auf seinen Landsmann.

Der Schweizer Titelverteidiger Joris Ryf hat keinen guten Tag und belegt Platz vier. Leon Kaiser aus Deutschland wird Sechster, der zweite Schweizer Lukas Dennda belegt Rang zehn.

Resultate Männer

v.l. Martin Vidaurre, Jérôme Gilloux und Hugo Pigeon.