König Rude gewinnt den Weltcup-Auftakt, Frauen sorgen für massig Spannung
Bei den Frauen belegt die Gesamtsiegerin von 2023, Isabeau Courdurier (Lapierre Zipp Collective), nach einer frühen Führung auf der ersten Etappe den zweiten Platz. Sie führt bis zur Rennhälfte, fällt aber nach einer zermürbenden dritten Etappe zurück. Dort ist es Harriet Harnden, welche die Etappe für sich entscheidet und über 20 Sekunden schneller als ihre Konkurrenz fährt. Rang drei belegt Ella Conolly, die sich nach vier Abfahrtsetappen und 36 Minuten addierter Fahrzeit um einen Wimpernschlag gegen die Französin Morgane Charre durchsetzt.
Im Rennen der Männer fährt der Neuseeländer Charlie Murray (Specialized Enduro Team) auf allen Etappen solide Zeiten und wird Tageszweiter. Gegen den US-Amerikaner Richie Rude ist allerdings kein Kraut gewachsen. Er fährt auf drei Etappen Bestzeit. Rang drei geht an den Belgier Martin Maes (Orbea Fox Enduro Team).
Ein solides Rennen zeigt auch Christian Textor. Bis nach Etappe zwei liegt der Deutsche knapp hinter den Top-10. Danach büsst er etwas an Boden ein und belegt am Ende noch den beachtlichen 19. Rang. Ein beachtliches Rennen fährt auch Tim Bratschi. Der Schweizer liegt auf Top-30-Kurs, als ihm die letzte Etappe diese Marke verwehrt. Dennoch, der 31. Platz gehört zu seinen besten Resultaten im Weltcup.