Košárková und Clerté glänzen im Pumptrack WM-Finale von Monthey
Die seit 2019 ausgetragenen UCI Pumptrack-Weltmeisterschaften finden zum zweiten Mal in der Schweiz statt, auf der vor einem Jahr eingeweihten Strecke in Monthey. Von erfahrenen Champions bis hin zu vielversprechenden Nachwuchstalenten treten die besten Spezialisten der Welt an, um einen spektakulären Wettkampf zu bieten. Von der Qualifikation bis zum Finale messen sich 37 Athletinnen und 44 Athleten aus allen Kontinenten auf dem Parcours mit Steilkurven, Wellen und Whoops.
Jeweils zweiter WM-Titel für Sabina Košárková und Eddy Clerté
Bei den Frauen drücken die zwei Topfavoritinnen dem Wettkampf ihren Stempel auf. Von Anfang an dominieren die Titelverteidigerin Sabina Košárková (Tschechische Republik) und die dreifache Weltmeisterin Christa von Niederhäusern (Schweiz) und liefern sich über die verschiedenen Qualifikationsrunden hinweg ein Duell auf Augenhöhe. Auch im Final fällt die Entscheidung erst im Wimpernschlag-Finish, mit dem besseren Ende für Sabina Košárková, die den Kurs zwei Hundertstelsekunden schneller absolviert. Das Duell um Bronze entscheidet Aline Beck gegen die Lettin Vineta Petersone für sich. Die Deutsche holt damit zum zweiten Mal in ihrer noch jungen Karriere WM-Bronze.
Bei den Männern wiederholt Eddy Clerté seinen Triumph aus dem Jahr 2021. In einem packenden Duell mit dem Schweizer Tristan Borel absolviert der Franzose die finale Runde 14 Hundertstelsekunden schneller und gewinnt damit schon die vierte Goldmedaille für Frankreich an diesen Weltmeisterschaften. Tristan Borel hingegen sichert der Schweiz die fünfte Silbermedaille. Der Niederländer Jesse Elzenga setzt sich im Rennen um Bronze gegen den Schweizer Sirio Grünig durch.
Podium Frauen
Gold: Sabina Košárková (Tschechische Republik)
Silber: Christa von Niederhäusern (Schweiz)
Bronze: Aline Beck (Deutschland)
Podium Männer
Gold: Eddy Clerté (Frankreich)
Silber: Tristan Borel (Schweiz)
Bronze: Jesse Elzenga (Niederlande)