Landtwing und Süss deklassieren Weltcup-Siegerin | Ride MTB

Landtwing und Süss deklassieren Weltcup-Siegerin

Milena Landtwing und Esther Süss holen auf der dritten Etappe des Andalucia-Bike-Race ihren zweiten Etappensieg. Flückiger und Rohrbach werden abermals Dritte. Der Sieg geht an das portugiesische Duo Oliveira/Serralheiro. Die Gesamtführenden fallen defektbedingt zurück.

Mathias Flückiger und Nicola Rohrbach überzeugen erneut mit einer soliden Leistung. Bis zur letzten Rennstunde sind die beiden im Kampf um den Sieg an der Spitze vertreten. Im letzten, langen Aufstieg beweisen dann die Portugiesen, Tiago Oliveira und David Serralheiro, die stärksten Beine. Sie distanzieren ihre Mitstreiter und bringen den gewonnenen bis ins Ziel. Flückiger/Rohrbach müssen dann auch das Topeak-Ergon-Racing-Team mit Alban Lakata und Kristian Hynek ziehen lassen. Die anschliessende Abfahrt bringt den beiden Schweizern auch nicht die gewünschte Rettung. Zu wenig technisch ist diese, dass sie einen klaren Vorteil hätten. «Heute war es nochmal ein Stück härter als gestern. Mathias und ich harmonieren aber Tag für Tag besser», sagt Rohrbach. «Morgen soll es zudem wieder technisch anspruchsvoller werden, was unsere Siegchancen wieder erhöhen.»

Anfänglich mit dabei, fallen die Gesamtführenden Pedro Romero und Luis Leao Pinto aus der Tagesentscheidung. Ein Plattfuss und ein Kettenriss zwingt die beiden auf Rang 13 und bringt sie mit Sicherheit auch aus der Entscheidung um den Gesamtsieg. Dort führt aktuell das portugiesische Duo vor dem österreichisch-tschechischen Duo Lakata/Hynek. Mathias Flückiger und Nicola Rohrbach sind auf Rang drei vorgerückt. Einen Sprung nach vorne machen auch Matthias Stirnemann und Marc Stutzmann. Dank ihrem vierten Etappenrang sind die beiden nun auf der fünften Position in der Gesamtwertung. Rang acht im Tagesklassement geht an Urs Huber und sein deutscher Teampartner Karl Platt.

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Staufrei kommen Milena Landtwing und Esther Süss weg und schlagen sogleich einen guten Rhythmus an. Diesen ziehen die beiden Wheeler-Ladies über die steilen, harten Anstiege solo durch. Sogar ein kleiner Zwischenfall kann die beiden nicht bremsen. «Wegen eines heruntergefallenen Bidons hatten wir in der zweiten Verpflegungszone einen kleinen «Auffahrunfall» – Frauen am Steuer und ein Betreuer der wenig Ahnung hat», schmunzelt Landtwing selbstironisch. «Esther und ich hoffen, dass wir unseren Vorsprung über die restlichen Tage halten können, auch unsere Form noch nicht so stabil ist.»

Hinter den Schweizerinnen belegen Tanja Zakelj – die Weltcup-Siegerin des Jahres 2013 – und Claudia Galicia Rang zwei. Im Gesamtklassement liegt das slowenisch-spanische Duo auf Rang drei. Die zweite Position nehmen dort die Belgierinnen Githa Michiels und Alice Pirard ein, welche die Etappe auf dem dritten Rang beenden. Sie liegen gut zehn Minuten hinter Landtwing und Süss.

Vierte Etappe komplett in Schweizer Hand?
Wie von Nicola Rohrbach bereits angesprochen, soll die vierte Etappe, mit Start und Ziel in Mancha Real, technisch mehr fordern als die letzten Etappen. Der 50 Kilometer lange Rundkurs dürfte den Schweizern deshalb mehr Chancen auf den Etappensieg bieten, als die Tage zuvor.
 

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