Lokalmatador siegt auf heimischem Boden | Ride MTB

Lokalmatador siegt auf heimischem Boden

Julien Taramarcaz gewinnt das 8. Internationale Radquer in Sion. Der amtierende Schweizermeister verweist, trotz einem Sturz, den Franzosen Francis Mourey und Eliminator-Schweizermeister Marcel Wildhaber auf die Ehernplätze. Olivia Hottinger siegt bei den Frauen.

Taramarcaz der lediglich 15 Minuten von Sion entfernt wohnt, konnte dieses Radquer bereits zweimal gewinnen. Auch an diesem Wochenende setzt sich Taramarcaz gleich nach dem Start an die Spitze. Bereits mit leichtem Vorsprung stürzt der Romand in der vierten von neun Runden, worauf der französische Meister Francis Mourey aufschliessen kann. Kurze Zeit später ereilt den Franzosen das gleiche Schicksal. Julien Taramarcaz hat somit freie Fahrt und kann seinen Vorsprung sogar noch ein wenig ausbauen. Mourey wird mit rund einer halben Minute Rückstand Zweiter.

Auf dem dritten Rang landet Marcel Wildhaber. Der Schweizermeister im Eliminator-Sprint hat ein technisches Problem zu beklagen und verliert dadurch wichtige Sekunden. Auch Lukas Flückiger ergeht es nicht besser. Er stürzt gar in der Startrunde und findet sich an 19. Position wieder. Dank einer fulminanten Aufholjagd kann sich Flückiger noch auf den vierten Rang retten. Es fehlen im lediglich noch fünf Sekunden auf den dritten Rang.

Bei den Frauen siegt die U17-Fahrerin Olivia Hottinger. Im Rennen mit den Frauen klassiert, bekommen die U17-Fahrerinnen 60 Sekunden Vorsprung auf die Frauen. Hottinger kann, wie auch Svenja Wüthrich und Michelle Schätti, diesen Vorsprung verwalten und gewinnt das Rennen. Jennifer Sägesser muss sich als Erste der eigentlichen Frauenkategorie mit dem vierten Rang zufrieden geben.

Bei den Junioren und Amateuren gewinnt der Zürcher Unterländer Johan Jacobs. Mit satten 40 Sekunden Vorsprung verweist er den Romand Anthony Grand auf den zweiten Rang. Grand hingegen setzt sich gegen Jacobs Clubkollegen Timon Rüegg im Sprint durch.

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