Mildes Urteil der UCI zum ersten «technical Doping» Fall | Ride MTB

Mildes Urteil der UCI zum ersten «technical Doping» Fall

Die UCI hat heute ihr Urteil betreffend des Falles der belgischen Fahrerin Femke van den Driessche bekannt gegeben. Im Bike der Cyclocross-Fahrerin war, an den Cyclocross-Weltmeisterschaften im Januar, ein Motor entdeckt worden.

Die UCI hat folgendes Urteil ausgesprochen:

  • Sperre von 6 Jahren ab 11. Oktober 2015 bis zum 10. Oktober 2021
  • Annullation aller Resultate ab 11. Oktober - inklusive des U-23 Europameistertitels und der belgischen Meisterschaft
  • Rückgabe des gewonnenen Preisgeldes
  • Busse von 20'000 Franken 
  • Übernahme der gesamten Gerichtskosten 

Der Motor wurde im Januar an den Cyclocross Weltmeisterschaften in van den Driesches Renn-Cyclocross-Rad entdeckt. Beim Motor handelt es sich um das vermutete Vivax Modell mit der versteckten Batterie im Sitzrohr. Der Motor wurde über eine Bluetooth-Schnittstelle vom Lenker aus kontrolliert. Der Schalter wurde unter dem Lenkerband versteckt. 

Van den Driessche hat die Vorwürfe immer wieder bestritten und teils waghalsige Erklärungen präsentiert. Erst vor einer Woche ist ein neuer Bericht über Motoren in den Rädern der Strassenfahrer veröffentlicht worden. Die Diskussion geht auch nach dem «milden» Urteil der UCI weiter. Ralph Näf hat vor einer Woche die lebenslange Sperre für solche Vergehen gefordert.

www.uci.ch


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