Neff wird sechste an Radcross-WM
Mountainbikerin Jolanda Neff kann auch Cross: An den Radquer-Weltmeisterschaften im niederländischen Hulst fährt die St. Gallerin auf Rang sechs und rückt dem Podest bis auf elf Sekunden nahe. Von Beginn an mischt die Olympiasiegerin im Cross Country vorne mit, hält sich lange in jener Gruppe, die um Bronze ringt, und beweist, dass sie auch im Radcross nicht nur Gast ist, sondern Faktor.
Erst in der letzten Runde kippt das Rennen zu ihren Ungunsten. Puck Pieterse setzt sich aus der Verfolgergruppe ab und sichert sich hinter Lucinda Brand und Ceylin del Carmen Alvarado den dritten Platz. Neff bleibt der letzte Punch – auf der schnellen, flachen Strecke fehlt am Ende die Power, um die routinierten Crosserinnen in Schach zu halten.
Für Neff sind es erst die zweiten Weltmeisterschaften im Radcross: Schon im Jahr 2019 bei ihrer Premiere in Bogense wurde sie Sechste. In Hulst wiederholt sie dieses Resultat und liefert erneut den Beweis, dass sie auch abseits ihrer Paradedisziplin an grossen Tagen ganz vorne auftauchen kann.