Pinion nimmt die Mittelklasse ins Blickfeld
Die inneren Werte – also das Getriebe - hat Pinion belassen, doch das Gehäuse kommt für die neue C-Linie komplett neu daher. Das Getriebegehäuse ist neu aus Magnesium gefertigt und grau pulverbeschichtet und mit einer Schutzfolie versehen. Während die Waage bei den bekannten P-Linie-Getriebeausführungen zwischen 2700 und 2200 Gramm stehen bleibt, sind die C-Getriebe mit zwischen 2100 und 1800 Gramm deutlich leichter. Die finalen Gewichte aus der Seriengewicht stehen indes noch nicht fest.
Die C-Linie ist in drei Ausführungen zu haben. Mit der 12-Gang-Schaltung C1.12 steht eine Übersetzung von 600 Prozent zur Verfügung und sollen bei Tourenräder den besten Einsatz haben. Das Getriebe C1.9XR schaltet über eine Bandbreite von 568 Prozent und ist für den Betrieb am schnellen E-Bike bis 45km/h prädestiniert. Das Getriebe C1.6 soll am besten am E-Bike mit 25km/h Unterstützung eingesetzt werden und bietet eine Bandbreite von 295 Prozent.
Auffällig an der C-Linie ist die kompaktere Bauweise – das Magnesium-Gehäuse baut einen guten Tick kleiner als die Pendants der P-Linie. Neu ist auch die Kettenlinie von 50 Millimetern und der Q-Faktor, dieser beträgt nun 166 Millimeter, dieses Mass beträgt bei der P-Linie 174 Millimeter. Als neue Besonderheit ist auch zu melden, dass die Schaltkabelabgänge im Winkel verstellbar sind. Kombatibel sind die neuen Gehäuse auch mit intern verlegten Leitungen.
Wie Pinion bekannt gibt, sind Schweizer Fahrradhersteller bereits an Bord, um 2017er-Bikes mit dem C-Getriebe zu bauen: TDS Velos, Cresta und MTB Cycletech setzten auf die innovative Technik.