René Wildhabers Saisonstart verletzungsbedingt verschoben.
Sehr gut sei seine Trainingszeit über den Winter gelaufen, berichtet René Wildhaber. Doch statt mit Topform kehrt der Trek-Fahrer mit einer Bänderverletzung aus dem Trainingslager zurück. Am zweitletzten Trainingstag im Fenasosa Bike Park in Spanien macht er einen Misstritt, als er versucht einen Sturz zu verhindern. «Heftig war der Aufprall und Verdrehung des rechten Fusses. Sofort spürte ich, dass etwas nicht stimmt», sagt Wildhaber, dem danach in der Schweiz zunächst eine Zerrung diagnostiziert wird. Bei der zweiten Untersuchung lautet die Diagnose jedoch anders: Die vordere Syndesmose (Bandstruktur zwischen Schien- und Wadenbein) ist ganz durchtrennt und die hintere teilweise. Auch die Aussenbänder sind betroffen. Wäre das hintere Band auch komplett gerissen, wäre eine Operation zwingend gewesen. So kann Wildhaber seine Verletzung jedoch ohne Operation auszukurieren.
Verspäteter Start auf der grünen Insel
Die ersten zwei Rennen der Enduro-World-Series in Chile und Argentinien verpasst René Wildhaber deswegen. Verläuft die Heilung jedoch planmässig, sollten die Bänder bis Mitte Mai wieder einsatzbereit sein. Wildhaber ist zuversichtlich, dann beim World-Series-Rennen in Irland in die Enduro-Saison einsteigen zu können. An guten Erinnerungen sollte es «Wildi» bei diesem Rennen nicht mangeln. Schliesslich bewies er dort im vergangenen Jahr, dass er mit seinem siebten Platz noch immer zu den weltbesten Enduristen gehört.
Das Mountainbike ist vorerst tabu, doch darf sich Wildhaber bereits auf dem Ergometer bewegen.
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