Taramarcaz Elfter in Belgien
Beim zweiten Rennen der Superprestige-Serie, der grössten Radquer-Serie neben dem Weltcup, kommt es zu einem belgischen Dreifachsieg. Auf dem anspruchsvollen Parcours der mit zwei Abfahrten durch Sand höchste Konzentration und Steuerkünste verlangt, setzt sich der routinierte Sven Nys vor seinem Landsmann Niel Albert durch.
Albert versucht es in der letzten Runde mit einer Attacke. Der amtierende Radquer-Weltmeister Nys kann zusammen mit seinen Mitstreitern Klaas Vantornout (BEL) und Lars van der Haar (NED) anfänglich nicht folgen. Der Weltmeister kommt jedoch schneller aus den technischen Passagen als Albert und robbt sich so wieder an ihn heran. Wenige hundert Meter vor der Ziellinie übernimmt Nys die Führung und kann diese mit einem langen Sprint ins Ziel bringen.
Radquer-Schweizermeister Julien Taramarcaz kommt immer besser in Form. In Zonhofen mischt der Romand munter in den Top-Ten mit, ehe er in einer der Sandabfahrten zu Boden geht. Taramarcaz kann zwar defekt- und schmerzfrei weiterfahren, verliert allerdings ein paar Plätze. Am Ende beendet er, als einziger Schweizer am Start, das Rennen auf dem sehr guten elften Rang.
Das nächste Superprestige-Rennen findet bereits am 10. November in Hamme-Zogge (BEL) statt.