Todesfall überschattet Rennen der Enduro-World-Series
Schwere Unfälle können im Rennsport passieren, das ist sich jeder Rennfahrer bewusst. Tödesfälle sind jedoch eine andere Schuhnummer. Sie gehen allen Beteiligten nahe. Nach dem vor einem Jahr die Mountainbike-Gemeinde und Cross-Country-Fahrerin Annefleur Kalvenhaar trauerte, verliert nun auch die Enduro-Szene ein Mitglied.
Laut Polizeireport des Mt. Crested Butte Police Departement stürzte der 40-Jährige William Dean Olson während der dritten Etappe des Enduro-World-Series-Rennens derart schwer, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb. Zwei nachfolgende Fahrer leisteten sofort Erste Hilfe und versuchten rund eine halbe Stunde den Verunfallten zu reanimieren. Leute der Rennorganisation setzten die Reanimationsversuche eine weite halbe Stunde fort. Nachdem eintreffen des Rettungshelikopters konnte der Rettungsarzt nur noch den Tod des Verunglückten feststellen.
Aus Respekt zum Fahrer und dessen Familie wurde das Rennen annulliert.
Solche Unfälle werfen immer fragen über Sicherheitsvorkehrungen, Streckenführung oder auch über das Rettungsdispositiv auf. Doch in erster Line lösen solche Tragödien eine grosse Bestürzung unter den Fahrern, den Organisatoren und Fans aus. Dies zeigen einige Einträge und Kondolenzen von Rennfahrern auf den socialen Medien.
Ride in Peace William Dean Olson.
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