Velo-Stars jagen am Velodux durch Estavayer
Radquer ist eine altehrwürdige Radsportart die in Belgien, den Niederlanden und nun auch in den USA riesige Zuschauermassen an die Rennstrecken bewegt. In der Schweiz gibt es zwar nach wie vor attraktive Rennen die fast traditionell gepflegt werden, jedoch hat diese zuschauerfreundliche Sportart seit Jahren zu kämpfen. Nun will der Initiant und frühere Radquerprofi Yves Corminboeuf der Sportart mit einem neuartigen Rennen neuen Atem einhauchen und kann für diese Idee sogar Red Bull gewinnen. «Ich wollte ein spektakuläres, technisch anspruchsvolles und einzigartiges Rennen kreieren, das auch für die Zuschauer spannend zum mitverfolgen ist», sagt Cominboeuf.
Aus dieser Idee ist das Red Bull Velodux entstanden: Ein spektakuläres Radquerrennen das in Zweierteams abwechslungsweise gefahren wird. Als Rennstrecke dient die historische Altstadt von Estavayer le Lac. Diese bietet mit ihren kopfsteingepflasterten, engen Gassen, zahlreichen Treppen und nicht zuletzt wegen der speziellen Kulisse ein einzigartiges Terrain für dieses Radsport-Happening. Mit zusätzlichen Hindernissen wie Sandpartien und Schlammlöchern wird das Velodux nicht nur aus technischer Sicht ein herbstliches Radsport-Highlight. Auch in sportlicher Sicht ist das Rennen eine Reise wert. Es stehen Radportgrössen wie Julien Absalon, Ralph Näf, Mathias und Lukas Flückiger, Strassenweltmeister Philippe Gilbert und Danilo Wyss, Roger Rinderknecht und Adrian Kiener und viele mehr am Start.
Radquer und eine Treppenabfahrt – eine ungewohnte Mischung.
Apropos Start, die erste Kategorie – Damen und Junioren – wird um 10.30 Uhr ins Rennen geschickt, gefolgt von der Open-Kategorie um 12.45 Uhr. Um 14.00 Uhr startet die internationale Elite zum Schlagabtausch. Die Renndauer beträgt dort wie auch sonst im Radquer eine Stunde plus eine Runde und auch das Zweirad muss den üblichen Radquernormen entsprechen.
Für Zuschauer ist dieses Spektakel zudem kostenlos, wodurch sich viele Passanten auch spontan ein Bild dieser attraktiven Sportart machen können.