Vier Trails in Einem in Thun
Das Dorf Goldwil gehört politisch zu Thun, liegt aber knapp 500 Meter höher und ist eine natürliche Aussichtsterasse über dem unteren Ende des Thunersees. Ein keilförmiges Waldstück zieht sich in teilweise steilem Gelände bis ans Seeufer der Stadt, «Untere Wart» heisst das angrenzende Quartier. Es liegt auf der Hand, hier einen Bike Trail zu bauen, ideal für den freien Nachmittag der Schulkinder, die Feierabendrunde der Locals und für Feriengäste, die mit dem Mountainbike in die Region kommen. Goldiwheel Trail wird die Piste heissen. Für die nicht so pedalfreudigen Biker besonders interessant: Der Einstieg ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Offenbar wollen (oder müssen) die unermüdlichen Trail-Planer und Bauer von Flying Metal möglichst vielen Gruppen etwas bieten. Der oberste Abschnitt soll natürliche und als Option gebaute Elemente enthalten. Es folgt eine Jumpline für die sprungfreudigen Bikerinnen und Biker. Der dritte Abschnitt soll «natürlichen» Wegcharakter haben. In der Medienmitteilung versprechen die Bauherren, es werde ein besonders kleiner Bagger eingesetzt, um den Eingriff in die Landschaft und den Boden möglichst gering zu halten. Der vierte und letzte Teil führt ins Quartier Untere Wart. Er soll primär Kindern und Einsteigern Spass machen, die auf einfachen Stein- und Rundholz-Elementen ihre Skills verbessern können. Verläuft alles nach Plan, rollen am 19. September – fünf Wochen nach dem Spatenstich – die ersten Räder über den Goldwheel Trail.