Weltcup Kanada: Atherthon siegt – Siegenthaler schrammt an Podest
Bereits im Qualifikationslauf hatte die Britin Rachel Atherton mit über zwölf Sekunden Vorsprung deutlich die Nase vorn. Im Finallauf setzt sie sich mit ähnlicher Überlegenheit durch. Die Unterschiede im Klassement passieren dahinter: Manon Carpenter, die Weltmeisterin aus 2014, kann nicht an ihre Leistung aus der Qualifikation anknüpfen und wird Vierte. Die weiteren Podestplätze angeln sich Tracey Hannah vor Tahnee Seagrave und Miranda Miller (CAN) als Fünfte.
Emilie Siegenthaler stürzte im Training ein paar Mal heftig. In der Qualifikation hatte sie mit der viertbesten oberen Zwischenzeit einen Plattfuss. «Mein Ziel war das Podium, aber es ist schon okay. Ich bin nicht weit weg davon, deshalb bin ich zufrieden. Ich hatte eine schwierige Woche hier mit den Stürzen und den Platten und habe nun einen sauberen Lauf herunter gebracht. An ein paar Stellen musste ich ein bisschen raus nehmen», resümiert die Schweizermeisterin. Siegenthaler fehlen am Ende nur zwei Sekunden auf Miller und somit auf das Podium. Der saubere Lauf scheint sich aber trotzdem gelohnt zu haben. Mit ihrem sechsten Platz bleibt sie weiterhin auf dem fünften Gesamtrang.
Carina Cappellari, die zweite Schweizerin im Rennen wird 14. und findet nicht richtig ins Rennen wie sie erklärt: «Im Training heute morgen war es noch nass und rutschiger als im Rennen, da war ich vorsichtiger. Vielleicht war das nicht so gut. Ich habe keinen Flow gefunden und viele, viele kleine Fehler gemacht. Je länger es ging, desto besser ging es, aber trotzdem: gut war es nie.
Bei den Junioren schafft Ari Montanier den Sprung ins Finale der besten 30 und erreicht dort den guten 17. Rang. Montanier zeigt sich mit diesem Resultat zufrieden, gerade im Hinblick auf die Weltmeisterschaften in Val di Sole.