Weltcup: Sieg Nummer 14 für Schurter | Ride MTB

Weltcup: Sieg Nummer 14 für Schurter

Nino Schurter holt sich Méribel seinen vierten Weltcupsieg mit 13 Sekunden Vorsprung auf Julien Absalon. Dieser macht mit Rang zwei seinen sechsten Gesamtsieg perfekt. Auf Rang drei landet Manuel Fumic vor Lukas Flückiger. Insgesamt sind fünf Schweizer in den Top-Ten.

Nino Schurter gewinnt auf 1400 Metern über Meereshöhe nach einem Muster, das er bei vielen seiner Siege in den Wettkampf schreibt. In der ersten Runde ist erst der Australier Daniel McConnell in Führung, doch dann kommt Schurter,  vor der Abfahrt relativ einfach an ihm vorbei und als er nach der ersten von sieben Runden die Zieldurchfahrt passiert, hat er schon acht Sekunden Vorsprung auf den Schweden Emil Lindgren, der dann aber durchgereicht wird.

Hinter Schurter versucht Absalon die Lücke zu schliessen, nimmt dabei allerdings nicht das letzte Risiko, weil er ein Ausscheiden nicht riskieren will. Ihm sollte ein 32. Platz zum Gesamtsieg reichen.

Schurter kontrolliert fortan das Rennen von der Spitze. «Ich musste aufwärts nicht in den roten Bereich gehen und Berg runter habe ich Zeit gut gemacht. Ich habe gehofft, dass es mal mehr wird als 30 Sekunden, aber die muss man gegen mich auch erst mal gut machen. Und ich hatte ja noch Körner übrig», sagt ein lachender Schurter mit Augenzwinkern. «Für mich war es eines der besten Rennen in diesem Jahr», meint Schurter nach seinem dritten Sieg in Folge und dem 14. insgesamt, mit dem er jetzt hinter Absalon mit 29 und Frischknecht mit 17 Weltcup-Siegen in der ewigen Bestenliste alleine auf Rang drei liegt.

Absalon kämpft mit Fumic um Rang zwei und hat mit seinem Hardtail gegen den Fully-Fahrer aus Deutschland Nachteile. Am Berg ist er jedoch stärker und holt in der letzten Runde genügend Vorsprung heraus, um sich den zweiten Podestplatz zu sichern.

Lukas Flückiger erwischt ein weiteres Mal einen schlechten Start. In den ersten beiden Kurven sei er nicht aggressiv genug gewesen und so kommt er nur als 21. aus der ersten Runde. Danach fährt er eine grandiose Aufholjagd, trifft in der vierten Runde auf seinen Bruder Mathias, der noch um den fünften Rang in der Gesamtwertung fährt, doch der kann nicht mithalten. «Ich habe ihm nicht geholfen, aber in der Schlussphase hat mir dann vielleicht die Energie gefehlt um noch Platz drei angreifen zu können. Immerhin habe ich ab der zweiten Runde gegenüber Nino Zeit gut gemacht und das ist ja nicht so schlecht», kommentiert Lukas Flückiger. Tatsächlich produziert er in Runde vier bis sechs jeweils Bestzeit.

Ralph Näf startet endlich mal wieder gut und reiht sich an elfter Position ein, gemeinsam mit seinem Teamkollegen Moritz Milatz (GER) und dem Spanier José Hermida. «Ich habe am Ende gemerkt, dass ich noch mehr drauf habe und bin denen dann weg gefahren. Es ist schön zu zeigen, dass ich es noch kann», sagt Näf, der mit 1:48 Minuten Differenz 18 Sekunden vor Mathias Flückiger das Ziel erreicht. Mit Florian Vogel kommt als Neunter noch ein fünfter Schweizer in die besten zehn.

In der Gesamtwertung reicht es Mathias Flückiger hinter Absalon, Schurter, McConnell, Fumic und Tempier zu Platz sechs.

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Rangliste Weltcup #7 Méribel/FRA, Herren:
1. Nino Schurter (SUI) 1.33.06   +0.00
2. Julien Absalon (FRA) 1.33.19   +0.13
3. Manuel Fumic (GER) 1.33.43   +0.37
4. Lukas Flückiger (SUI) 1.33.52   +0.46
5. Gerhard Kerschbaumer (ITA) 1.34.18   +1.12
6. Daniel McConnell (AUS) 1.34.23   +1.17
7. Ralph Näf (SUI) 1.34.54   +1.48
8. Mathias Flückiger (SUI) 1.35.12   +2.06
9. Florian Vogel (SUI) 1.35.13   +2.07
10. José Hermida (ESP) 1.35.17   +2.11
13. Fabian Giger (SUI) 1.35.54   +2.48
17. Martin Fanger (SUI) 1.37.27   +4.21
28. Martin Gujan (SUI) 1.39.13   +6.07
31. Reto Indergand (SUI) 1.39.21   +6.15
34. Nicola Rohrbach (SUI) 1.40.05   +6.59
45. Marc Stutzmann (SUI) 1.41.48   +8.42
47. Daniel Eymann (SUI) 1.42.04   +8.58
49. Matthias Stirnemann (SUI) 1.42.26   +9.20
61. Marcel Wildhaber (SUI)  überrundet

 

Gesamtweltcup-Wertung Herren nach Weltcup 2012, Val d'Isère:
1. Julien Absalon (FRA) 1490 ()
2. Nino Schurter (SUI) 1330 (-160)
3. Daniel McConnell (AUS) 970 (-520)
4. Manuel Fumic (GER) 856 (-634)
5. Stéphane Tempier (FRA) 785 (-705)
6. Mathias Flückiger (SUI) 785 (-705)
7. José Hermida (ESP) 767 (-723)
8. Lukas Flückiger (SUI) 709 (-781)
9. Sergio Manceton Gutierrez (ESP) 683 (-807)
10. Maxime Marotte (FRA) 668 (-822)
11. Fabian Giger (SUI) 656 (-834)
12. Florian Vogel (SUI) 566 (-924)
17. Thomas Litscher (SUI) 464 (-1026)
18. Ralph Näf (SUI) 428 (-1062)
27. Martin Gujan (SUI) 300 (-1190)
28. Martin Fanger (SUI) 278 (-1212)
32. Reto Indergand (SUI) 226 (-1264)
33. Nicola Rohrbach (SUI) 224 (-1266)
42. Matthias Stirnemann (SUI) 169 (-1321)
51. Marc Stutzmann (SUI) 124 (-1366)
60. Marcel Wildhaber (SUI) 99 (-1391)
79. Sepp Freiburghaus (SUI) 51 (-1439)
90. Daniel Eymann (SUI) 32 (-1458)