Weltmeistertitel geht an Catherine Pendrel
Die Kanadierin Catherine Pendrel übernimmt schon in der ersten Runde die Spitze – von Kathrin Stirnemann, die den besten Start hat. Die Sprint-Weltmeisterin muss sich jedoch bald aus der Spitze verabschieden und müht sich dann mit einem schlechten Gefühl im Magen als 39. ins Ziel. Pendrel dagegen bringt ihr Solo bis ins Ziel durch und gewinnt 21 Sekunden vor der Russin Irina Kalentieva.
Die kämpft erst noch mit Maja Wloszczowska aus Polen um Silber und Bronze, doch Ende der dritten Runde erleidet Wloszczwoska Defekt und fällt zurück. Lea Davison (USA) kommt stark auf und übernimmt in der vierten Runde die Bronze-Position, die sie bis zum Schluss gegen die aufkommende Slowenin Tanja Zakelj verteidigt.
Esther Süss muss das gesamte Rennen «leiden», wie sie sagt. «All die Krankheiten dieses Jahr waren einfach zu viel. Ich habe gleich am Anfang gemerkt, dass es heute nicht geht. Die Beine waren leider nicht gut», erklärt Süss.
Katrin Leumann kommt acht Sekunden später ins Ziel und weiss ähnliches zu berichten. Sie hat am Anfang ihren Wechsler angeschlagen und danach Probleme mit der Kette. «Das hat vielleicht drei, vier Plätze ausgemacht», wehrt sie ab. «Mir ging es schon die ganze Woche schlecht. Die Beine waren nicht gut. Wir vermuten, dass es mit den Prellungen vom Sturz in Méribel zu tun hat. Schade», meint sie zu ihrem Rennen, das sie auf Platz 27 beendet.