Eisjöchl – Spronserjoch
Beschreibung
Los geht es früh morgens mit einem Mountainbike-Shuttle von Naturns hinauf zur 1150 Meter höher gelegenen Vorderkaser. Ohne diesen Shuttle müsste die Route an zwei Tagen gefahren werden. So startet man frisch in den Aufstieg durch das Pfossental. Zunächst führt die Route über eine Schotterstrasse, später schlängelt sich ein Trail den Berg hinauf. Der Weg ist so gut angelegt, dass er mit einem E-Mountainbike fast durchgängig fahrbar ist. Aus reiner Muskelkraft liegt er an der Grenze des Machbaren. Abschnittsweise ist der Trail mit Steinplatten so sauber gebaut, dass man meint, auf einem Parkett aus grossen Steinplatten zu fahren. So erreicht man das Eisjöchl und die nur wenig darunter gelegene Stettiner Hütte.
Die Abfahrt vom Eisjöchl beginnt ruppig auf einem recht breiten Trail, fast schon auf einem Karrenweg. Weiter unten geht er in einen Pfad über, der sich in unzähligen Serpentinen durch das steile Gelände hinabwindet. Vor allem im unteren Bereich ist der Weg sehr spassig zu fahren. Am Ende der Abfahrt steht man wieder im Pfelderertal und rollt hinab nach Pfelders. Hier heisst es, die Kraftreserven aufzufüllen und das E-Mountainbike an den Strom zu hängen, denn erst die Hälfte der Tour ist geschafft.
Ab Pfelders kurbelt man auf einer Schotterstrasse hinauf zur Falschnal Alm und von dort weiter ins Hochtal. Schliesslich geht der Weg in einen Trail über, der jedoch immer wieder zu kurzen Schiebestücken führt. Mit guter Fahrtechnik und Motorenunterstützung kommt man auf dem Trail enorm weit, fast bis zum Falschnaljöchl. Selbst mit dem E-Mountainbike kommt hier aber immer wieder die Schiebehilfe zum Einsatz. Der letzte Abschnitt hinauf zum Spronserjoch ist für die meisten vor allem ein Schiebestück, aber er ist kurz. Am Spronserjoch kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Gegenüber liegen die Dolomitengipfel, zu den Füssen der Kesselsee.
Dann folgt die Abfahrt, ein alpines S3-Schmuckstück mit einigen wenigen S4-Stellen. Vor allem aber fährt man vor einer Hammerkulisse mit immer neuen Seen, die auf verschiedenen Ebenen auftauchen. Prädikat: atemberaubend! So geht es hinunter zur Oberkaser Alm, wo der Weg einfacher, aber auch etwas ruppiger wird. Ein schneller Schüttelpfad führt hinab zur Bockerhütte, ab dort wird der Untergrund ruhiger und das Tempo höher. Kurve um Kurve geht es hinunter bis zu einer Schotterstrasse. Ein Stück weiter unten wechselt man auf die linke Talseite und setzt das Singletrail-Feuerwerk fort. Der Weg zieht sich geradezu endlos talwärts und endet schliesslich am Ufer des Passer-Flusses. Hier ist Highfive angesagt, anschliessend rollt man über den Radweg ins Stadtzentrum von Meran.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
48 km
2100 m
3505 m
299 M.ü.M.
2881 M.ü.M.
1 Tag
Naturns
Meran
3817
gut tauglich
Weitere Informationen
Diverse Optionen vor und in Pfelders
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