Monte Cengio | Ride MTB

Monte Cengio

Monte Cengio (Val di Astico)

Der Monte Cengio im Val di Astico ist ein Mountainbike-Highlight, wenn es um historische Pfade, grenzenloses Panorama und alpine Singletrails geht.


Beschreibung

Los geht es in im kleinen Ort Cogollo del Cengio. Von hier pedailiert man die alte Militärstrasse der Strada Costo vecchio und in weiterer Folge den Militärweg bis nach Piazzale Principe di Piemonte. Der Uphill bis dahin hat die unterschiedlichsten Variationen und führt anfänglich über eine Asphaltstrasse, später über eine Schotterstrasse und in weiterer Folge über einen kleinen, aber fahrbaren Trail bis auf das Hochplateau. Weiter nimmt man dann anschliessend die Asphaltstrasse bis zum Rifugio al Granatiere und zur bekannten Kirche Chiesa dei Granatieri. Hier wird einem bewusst, mit welcher Energie hier die Infrastruktur im Ersten Weltkrieg erbaut wurde. Fast in jeder Felswand findet man Verteidigungsanlagen, Schützengräben, sowie Alpini-Steige. Weiter geht es vorbei an der Kirche bis zum Gipfel des Monte Cengio (1354 Meter über Meer). Der Gipfel selbst ist nicht bewaldet und dadurch hat man ein sattes 360-Grad-Panorama.

Nach der Gipfelpause geht es einige Meter den Aufstiegsweg, beziehungsweise die Aufstiegsbefestigungsvariante auf Schwierigkeit S1 bis S2 wieder nach unten. Ehe man wieder auf die breite Militärstrasse kommt, schlängelt man sich durch die Galerie des Ersten Weltkrieges La Galleria di Comando einige Höhenmeter hindurch. Sämtliche Anlagenteile wurden saniert und sind mit elektrischem Licht mit Bewegungsmelder ausgestattet, sodass die Mitnahme einer Taschenlampe nicht zwingend notwendig ist. Ausgespuckt wird man dann etwas unter dem Gipfel und schlängelt sich einen Militärweg direkt am Felskamm entlang. Sehr ausgesetzt, aber mit Schwindelfreiheit zu befahren, geht es auf Schwierigkeit S2 wieder zurück zur Chiesa dei Granatieri. Von diesem Sattel schlängelt man sich einige Höhenmeter eine alte Militäranlage in Form eines Trails in Schwierigkeit S2 bis S3 hinunter und schlägt dann den Sentiero 651 Richtung Col Mandre ein. Zwischenzeitlich ist das Bike hier einige Male zu schieben. Unter den Col Mandre beginnt der Weg wieder Fahrt aufzunehmen und man surft einen endlosen Spitzkehren-Trail, der durch Tunnels, sowie exponierte Orte nach unten bis zum Ausgangspunkt der Tour führt. Nach gefühlt einer Ewigkeit und gefühlt endlos vielen Kehren ist man Sieger des Tages und man hat eine der besten Touren im ganzen Alpenraum in der Tasche.

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20 km

1115 m

1115 m

310 M.ü.M.

1322 M.ü.M.

1 Tag

Cogollo del Cengio

Cogollo del Cengio

2190

gut tauglich

Thomas Giger
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