Petit Mont Blanc | Ride MTB

Petit Mont Blanc

Gletscher, Felsen und dünne Luft sind auf dem Col du Mont Blanc nicht zu erwarten. Vielmehr gibts von diesem unscheinbaren Pass zwischen dem Val di Rhêmes und dem Valsavarenche eine super Singletrail-Abfahrt.


Beschreibung

Die Route startet in Villeneuve, wohin man von Aosta auf dem Radweg gelangt. Hier gehts auf einem Strässchen hoch nach Introd, weiter nach Buillet und dann auf dem Strässchen hinein ins Val di Rhêmes. Diesem folgt man bis zum Ort Rhêmes-Saint-Georges, zweigt da links weg und überwindet nun auf einem Schottersträsschen etwas mehr als 900 Höhenmeter bis zum Col du Mont Blanc. So spektakulär der Name tönt, so banal ist der Übergang – eine kleine Wiese im Wald. Wer noch ausreichend Kraft hat, steigt weiter bis zum Moute Pailasse auf (245 Höhenmeter), wo sich ein schöner Blick auf das Aostatal öffnet. 

So unscheinbar der Col Mont Blanc ist, so attraktiv ist dann dafür in der Folge der Singletrail hinab. Er führt in, für das Aostatal typischer Flow-Manier durch den steilen Wald. Die Schwierigkeit liegt bei S2 mit einzelnen S3-Stellen. Enge Serpentinen fordern abschnittweise eine geübte Linienwahl, bis schliesslich durch einen Föhrenwald das Valsavarenche-Strässchen erreicht ist. Diesem folgt man ein kurzes Stück taleinwärts, hält dann aber bei Chevrère links auf den Höhenweg nach Champlong. Man umrundet den Bergrücken und erreicht schliesslich den Trail, den man im unteren Tail von der Pognon-Abfahrt kennt. Im S2-/S3-Stil kurvt man runter bis in den Talboden und rollt dann dem Fluss entlang zurück nach Villeneuve oder weiter bis nach Aosta.

Hinweis: Die Tour kann erheblich gekürzt werden, indem man von Introd aus startet.

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Karte & GPX-Track

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39 km

1695 m

1695 m

637 M.ü.M.

2174 M.ü.M.

1 Tag

Villeneuve

Villeneuve

1564

gut tauglich

Thomas Giger
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Ristorante Le Barmé De L‘Ours

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Status Quo Sommer 2025: Auf der Routen liegen keine Bäume, sie ist komplett fahrbar.

Haben diese Tour heute gemacht. Der Aufstieg passt genau auf die Beschreibung. Auf dem ersten muss man sich die Strasse mit den Autos teilen. Danach wirds ziemlich „idyllisch“. Die letzten 300hm sind sau steil. Grundsätzlich fahrbar, aber zumindest für mich auf die Dauer leider nicht. Kräfte liessen nach.
Der Trail passt dann auch gut auf die Beschreibung. Mit seinen gefühlten 150 Serpentinen verliert man jedoch sehr schnell an den hart erstrampelten Höhenmeter. Der Trail ist aber spassig und flowig.
Nach dem Trail biegt man wieder auf die Valsavarenche-Strässe ein. Ab da kann man sich aus meiner Sicht den Rest der Tour sparen. Man kurvt noch einige km dieser Teerstrasse entlang, überquert den Fluss und biegt dann wie beachrieben auf die Schotterstrasse ein. Auf dieser Schotterstrasse gobt es dann leider keinen Mix mit Trail. Die Schotterstrasse zieht sich das ganze Tal hinunter. Echt etwas langweilig. Dort wo der GPS Track dann wohl in einen Trail einbiegen würde, gibt es aber leider keinen Trail (mehr?). Wir mussten uns selber behelfen, was etwas mühsam war. Ganz am Ende gab es dann noch eine knackigen kurzen Trail runter nach Villeneuve. Ach übrigens, den Radweg nach Aosta gibt es nur bis ca. 4km ausserhalb von Apsta. Den Rest muss man auf der Strasse nach Villeneuve pedalen.
Fazit: Denke das Aosta Tal hat bessere Toren zu bieten als diese. Diese Tour kann man machen wenn man all die andern schon gemacht hat. :-)

Wir haben den zweiten Teil der Tour etwas angepasst da anscheinend ein Teil dieses Abschnitts eingewachsen ist. Danke für den Hinweis. Für mich führt die Abfahrt vom Petit Mont Blanc übrigens bis heute über einen der coolsten Trails in Aosta.