Punta Leysser – Villaret
Beschreibung
Idealerweise lässt man sich für den Tourstart von Aosta nach Vétan hochshuttlen. Das Bergdörfchen liegt 1200 Höhenmeter über Aosta, und der anstehende Schotterstrassenaufstieg bis zum Rifugio Fallère fügen der Höhendifferenz weitere 600 Meter hinzu. Viele starten von hier in den bekannten Becca-Trail, unsereins schiebt das Rad nun aber noch bis zur Pointe Leysser. Weitere 400 Höhenmeter werden auf diese Weise auf einem, zum Teil nur schwer erkennbaren Singletrail überwunden. Das Gipfelerlebnis ist in der Folge einmalig: Monte Rosa, Grand Combin, Grande Paradiso und vor allem das ganze Mont-Blanc-Massiv ist zu erkennen – und zu den Füssen liegt ein Gratweg, der das Herz eines Mountainbikers höher schlagen lässt. Schnell und flüssig führt der Trail bergab, einzelne kurze Gegenanstiege sind auf dem Weg zur Pointe Oilletta auch mit dabei, und schliesslich windet sich der Pfad entlang dem Südgrat hinab zum Col du Mont Joux. Noch ist das Trail-Spektakel nicht fertig. Ein toller Weg führt hinab zur Ru du Vens, dann gehts weiter nach Vedun, und hier steht das Schlussbouquet des Trail-Feuerwerks an. Ein knackiger Pfad – zwischenzeitlich recht steil, mit zunehmender Distanz aber immer flüssiger – führt hinab bis nach Villaret im oberen Aostatal. Wer «Aosta Valley Freeride» als Shuttle gebucht hat, lässt sich hier vom Bus wieder abholen und nach Aosta fahren. Ohne Shuttle muss man mangels verkehrsarmer Alternativen auf der Hauptstrasse zurück nach Aosta rollen.
Alternativen: Wer die Rückfahrt auf der Strasse verringern will, rollt auf der Ru du Vens zum Dörfchen Vens und folgt dann der Route der Tour «Mucchetta-Trail» nach Avise. Schliesslich muss aber auch von hier der Strasse nach Aosta gefolgt werden.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
23 km
1100 m
2065 m
819 M.ü.M.
2751 M.ü.M.
1 Tag
Aosta
La Salle
1692
nicht tauglich
Weitere Informationen
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Sind die Tour heute gefahren. Vom Rifugio Fallere brauchten wir exakt 1h. Viel fahrbares war nicht
mehr dabei. Die letzten Höhenmeter in den Felsen erfordern definitiv viel Trittsicherheit auf losen Geröll. Es hatte auch 1 EBiker oben dafüe muss man halt die Kraft haben dann gehts schon - das Bike muss gestossen werden. Fast ganz am Schluss kommt ein extrem steiles und gefährliches Stück am Felsen entlang. Da mag es keinen Sturz leiden. Möglicherweise gabs da einen Erdrutsch auf alle Fälle sollte man da stossen, ist sehr ausgesetzt. Alles in allem ist die Tour aber schwer zu empfehlen.
Wir sind die Tour gestern gefahren: Vom Refugio aus kann man immer wieder ein Stück den Berg hoch fahren, aber meist sind es Schiebepassagen. Bis zur Anhöhe 2650 kommt man mit Schieben durch. Danach müssen die letzten Höhenmeter getragen werden. Kurz vor dem Gipfel sind noch zwei enge Passagen: Hier muss man sich an Drahtseilen festhalten und sollte trittsicher sein.
Die Antwort auf die Frage: "Wozu tue ich mir das überhaupt an?" wird am Gipfel beantwortet. Eine absolute Traumaussicht in jede Richtung! Und die schmale Linie die sich über mehrere Kreten windet, entschädigt jeden Schweisstropfen.
Wir waren uns alle einig: Die beste Tour ever, die wir gefahren sind - und das sind viele.
Das Spektakel der Superlative hört und hört nicht auf. Dabei sollte man unbedingt den Kopf bei der Sache haben, denn der Trail führt oft nahe am tiefen Abgrund durch.
Kondition 4 hätte ich ausgeteilt - aber das liegt vielleicht am Alter :)
A propos E-Bike: Man muss die letzten Meter hoch zum Gipfel das Bike tragen. Cirka zehn Minuten durch felsiges, alpines Gelände. Schieben geht nicht. Wer das fähig und willens ist, kann die Route auch mit dem E-Bike machen. Den vorhergehenden Abschnitt vom Rifugio bis zum Sattel unterhalb des Gipfels kann man mit einem E-Bike weitgehend fahren beziehungsweise sich beim Schieben von der Schiebehilfe unterstützen lassen.
Die Tour verbindet einen alpinistischen Start mit super spielerischen Singletrails. Man spürt, dass der Autor sich bemüht hat, die bestmöglichen Singletrails für die gesamte Tour auszuwählen. Das technische Niveau der Tour ist nicht zu unterschätzen, es entspricht eher 4 Sternen im Vergleich zu den anderen angebotenen Touren. Einziger Wermutstropfen: Die letzte Überquerung erfolgt auf einem ungepflegten Weg, der teilweise zerstört und bei Regen sehr gefährlich ist (Felsen darunter). Ich würde ihn nicht jedem Fahrer empfehlen (meiner Freundin hat er nicht so gut gefallen!). Ansonsten vielen Dank für die Spuren, dank euch hatten wir einen tollen Aufenthalt im Aostatal!
Hallo Maxence, glaubst du, dass diese Tour mit einem E-Bike möglich ist? Und wenn nicht, welche Abschnitte sind problematisch? Danke für deine Antwort! Und gute Fahrt!