Andy Rihs ist tot | Ride MTB

Andy Rihs ist tot

Die Schweiz verliert einen grossen, charismatischen Sportförder: Andy Rihs ist mit 75 Jahren nach einer schweren Krankheit gestorben. Der Unternehmer hat mit Engagments beim Fussballclub YB den Schweizer Sport geprägt, im Schweizer Radsport gilt er als grösster Mäzen und Förderer, insbesondere des Grenchner Bike-Herstellers BMC sowie den Phonak- und BMC Racing-Rennteams.

Unternehmer mit den Hörgeräteherstellern Phonak und Sonova, YB-Patron mit seinem Bruder und Besitzer der Velohersteller BMC und Stromer: Andy Rihs wird mit 75 Jahren aus dem Leben gerissen und hinterlässt im Schweizer Sport eine grosse Leere. Seine Radsportpassion lebte Rihs vor allem mit den Rennradteams Phonak und BMC Racing aus, und der Zürcher liess es sich auch nicht nehmen, selbst die Pässe der Tour de France abzufahren.

Rihs war ein Visionär in der Schweizer Bike-Branche und sein Engagement vielseitig. So finanzierte der Milliardär nicht nur Rennteams, sondern auch bei BMC in Grenchen eine vollautomatisierte Fertigungsanlage für Carbonrahmen. 2016 holte Rihs mit dem Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät die Tour de France nach Bern. Auch agierte Rihs als treibende und finanzierende Kraft hinter dem Velodrome in Grenchen.

Jetzt hat Andy Rihs mit 75 Jahren den letzten Kampf gegen eine Leukämiekrankheit verloren. Der Schweizer Radsport wird das Fehlen von Rihs schmerzlich spüren.


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