Casco stellt die 2. Generation von Aerodynamikhelmen vor
Für Casco ist ein langgezogegener, tropfenförmiger Helm für den Sprintsportler nicht die richtige Lösung, sondern wählt dafür eine kugelförmige Bauweise: Wenn der Sprintsportler sich für ein intensives Antreten bei der Start-Beschleunigung aufrichtet oder die Ideallinie verlässt, behielt der Warp-Helm im Gegensatz zu herkömmlichen Helmkonzepten seine hervorragende Aerodynamik bei. Damit trat der Warp-Helm seinen Siegeszug an und gewann gleich auf Anhieb olympisches Gold 2004 in Athen.
Nach dieser Helm-Revolution und dem anschliessenden Verkaufserfolg begann sich Casco in den Jahren 2009 und 2010 mit der Entwicklung von speziellen Helmen für Ausdauersportarten wie Zeitfahren, Triathlon oder Straßenrennen zu befassen, um auch für diese Bereiche, ein Helmkonzept zu liefern, das in der Praxis eine gute Aerodynamik liefert.
Aerodynamik, die sich anpasst
Adaptive Aerodynamik heißt die Zauberformel für Cascos Helme Speedtime und Speedairo. Das bedeutet: Die Aerodynamik soll sich der Körperposition und dem Blickwinkel des Fahrers anpassen. Damit soll der Helm auch außerhalb der Ideallinie strömungsgünstig sein und auch dann noch eine Top-Aerodynamik liefern, wenn der Sportler die optimale Position auf dem Rad verlässt.
Möglich macht das Casco durch die mehrfachen Luftabrisskanten am Heck des Helmes, die den Strömungswiderstand reduzieren sollen. Dazu optimieren patentierte Luftleitlinien an der Außenschale des Helmes den Luftstrom. Darüber hinaus begünstige die Doppelschalenkonstruktion das windschlüpfrige Helmdesign.
Auch die sogenannte Speedmask unterstützt dank ihrer großflächigen Dimensionierung über Gesicht und Ohren des Fahrers hinweg die Aerodynamik des Helmes und verhindert Wirbelbildungen. Sogar aus tiefster Position ermögliche die Scheibe ein störungsfreies Blickfeld.
Im Bereich Belüftung geht der Hersteller auch eigene Wege: Der Kopf des Hemlträgers berührt die Helmschale nicht, sondern hat nur durch ein gespanntes Netz Kontakt zum Helm. Das sorge für eine gute Passform und ermögliche einen hervorragenden Wärmeabtransport. Durch die optionale Herausnahme der Frontöffnung gelangt zusätzliche Luft in den Helm, umströmt den Kopf des Sportlers und wird über die Entlüftungsschlitze am Heck wieder abgegeben. Mit diesem variablen Belüftungssystem eigne sich die Modelle Speedtime und Speedairo für flache Kurz- und Langstrecken wie Triathlon oder Zeitfahren.