Das Bike analog verkaufen
Die Zeiten, als fast alle Occasions-Velos der stationäre Fachhandel mit neuen Besitzern versorgt hat, sind längst vorbei. Heute verkauft man das Rad auf einer Web-Plattform. Doch was tun, wenn man mit solchen digitalen Marktplätzen einfach nichts anzufangen weiss?
Es gibt immer noch die analoge Variante: Die Velobörse. An vielen Anlässen bringen Private und Händler gebrauchte wie fabrikneue Räder zum Verkauf. Das Spektrum an Göppeln an Börsen ist meistens recht breit. Es besteht die Möglichkeit, ein absolutes Schnäppchen zu schiessen. Aber auch die Möglichkeit, für teures Geld ein Blender-Bike zu erstehen.
An dieser Stelle springt Pro Velo, der nationale Dachverband der Schweizer Velofahrenden mit rund 33'000 Mitgliedern, in die Bresche. Zuerst bietet Pro Velo mit dem Velobörsenkalender eine Übersicht. Einträge aus allen Landesteilen liefern Infos zu Datum, Zeit und Veranstalter. Der Velobörsenkalender wird laufend aktualisiert, so dass die Anzahl der publizierten Börsen bis im Herbst die 100er-Grenze übersteigen werde.
Gemäss Angaben von Pro Velo finden über 10'000 Velos in der Schweiz durch eine Velobörse einen neuen Besitzer. Damit die Jungfernfahrt und zahlreiche weitere Kilometer mit dem Velobörsen-Bike nicht für Enttäuschungen sorgen, geben die Profis von Pro Velo Bern im Netz gleich hilfreiche Tipps zum Velokauf: