Edel und teuer Pneus aufpumpen | Ride MTB

Edel und teuer Pneus aufpumpen

Mit Silca kehrt ein grosser Name zurück, wenn es darum geht, die Reifen am Velo mit Druck zu versorgen. Nach einem Neustart zeigt sich der Traditionshersteller ganz vital und peilt selbstbewusst mit einer einzigartigen und schlicht sauteuren Pumpe den Premiummarkt an.

 

silca

DER Pumpenhersteller
Vor den Toren Mailands würde im Jahr 1917 das Unternehmen Silca gegründet, im Verlauf der Firmengeschichte wurden Meilensteine wie die ersten Druckanzeigen für Fahrradpumpen, die ersten Velokunstoffpumpen oder das erste Auslassventil für C02-Kartuschen gesetzt. Seit dem Jahr 2013 ist Silca in den USA in Indianapolis domiziliert, denn Joshua Poertner hat sich die Firma unter den Nagel gerissen. Poertner war langjähriger Technischer Direktor des US-Laufradproduzenten Zipp.

Gewichtiger Stand
Mit der Pumpe SuperPista Ultimate realisiert Silca jetzt den Neustart und gibt an, die Kategorie der Fahrradpumpen neu zu definieren. Bei der Standpumpe muss der Velofahrer nach wie vor einen Kolben hoch und runter hebeln, doch das geschieht mit einigen interessanten Eigenheiten. Die Pumpe steht solide da, denn der Standfuss allein wiegt rund 800 Gramm. Mit Elastomerpads sollen empfindliche Fussböden vom massiven Fuss geschützt werden und einen ausbalancierten Stand beim Pumpen ermöglichen.

Druckmesser aus dem Labor
35 Millimeter über dem Fuss ist eine CNC-bearbeite Aluminiumblende angebracht, die einen Manometer beherbergt. Dieser soll mit einer Abweichung von +/-1% den wirklichen Reifendruck deutlich präziser angeben als Konkurrenzprodukte. Beim Manometer erhält der Pumpende auch einen Einblick in das Innenleben der SuperPista Ultimate, die Messingteile sollen dabei an die Silca-Produkte der Vergangenheit anknüpfen und erinnern.

Indycar-Druckschlauch
Bei der Konzeption des Pumpenschlauch gab es dann kein Halten mehr: Diese Verbindung zwischen Pumpenkopf und Druckkolben soll ganzen 827 Bar Druck widerstehen und der Schlauch stamme gar aus einem Rennwagen. Ein starker Magnet sorgt zudem dafür, dass der Presta-Pumpenkopf schon aus mehreren Zentimetern Entfernung von seinem Parkplatz angezogen wird. Die Pumpe kann gemäss Herstellerangaben noch mit einigen zusätzlichen Funktionen aufwarten (Teflon-beschichtete Kolbenstange...), abschliessend genannt seien die Griffe aus Rosenholz, welches sonst für den Bau von Musikinstrumenten gebraucht wird. Bemerkenswert ist auch, dass für die Pumpe bis aufs kleinste Detail Ersatzteile angeboten werden.

Vertrieb via CUAG
In der Schweiz bietet die CUAG Sports AG den Silca-Druckmacher an. Auf dem Preisschild der Silca Pumpe SuperPista Ultimate werden satte CHF 445.- stehen.

http://silca.cc/

www.cycling-united.com
 


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