«Eightpins»: Die Teleskopsattelstütze, die alles andere alt aussehen lässt
Wow, das schaut clean aus: Die Dropper Post «Eightpins» glänzt mit einem klaren, sauberen Auftritt am Sattelrohr und die Macher dahinter sagen dazu: «Die Funktion der Teleskopsattelstütze muss tiefer in das Gesamtsystem des Mountainbikes eingreifen. Wir haben eine neue Schnittstelle entwickelt, die eine Teleskopsattelstütze direkt in den Rahmen integriert und aus einer Nachrüstlösung eine vollwertige Erstausstatterlösung macht».
Und wie schaut dies Lösung aus? Die Besonderheit ist versteckt: Die Stütze wird mit einer Steckachse unten im Sattelrohr des Rahmens fest verankert, deshalb ist ein dazu geeigneter Rahmen erforderlich, bislang ist dafür die Rahmenschmiede Liteville am Start.
Das charakteristische rote Aufsteckrohr dient als Dichtung und Schmutzabweiser der Stütze. Es wird oben auf dem Sattelrohr des Rahmens aufgesteckt und dient als Halter für den
Abstreifring welcher Schmutz vom Sattelstützenrohr abstreift.
Separiert: Hub und Sattelhöhe
Um eine optimale Einstellung für jede Körpergröße und jeden Fahrstil zu ermöglichen, ist bei der Eightpins-Sattelstütze der Hub getrennt von der Sattelhöhe einstellbar. Das biete einen klaren Vorteil für kleinere und mittelgroße FahrerInnen: Diese müssen die Sattelstütze nicht mehr – wie bei bisherigen Variostützen, welche in Komplettbikes im Einsatz sind – tauschen, wenn die Länge oder der Hub nicht passen.
Die Schnittstelle der Eightpins Sattelstütze bietet eine integrierte Überlastkupplung. Das ermöglichte eine Drehung des Sattels bei Überlastsituationen wie Stürzen oder Ähnlichem. Der verdrehte Sattel lasse sich dann ganz einfach mit der Hand wieder in die Ausgangsposition bewegen.
Beim Gewicht gibt der österreichische Hersteller für die Stütze mit 140 Millimeter Hub, Rahmenmontage-Teilen und Fernbedienung ein Gesamtgewicht von 459 Gramm an. Eine Reverb-Stütze mit Sattelklemme falle hier beinahe 30 Prozent schwerer aus.