Ein Wetterschutz aus Zeltstangen und Surfsegeln | Ride MTB

Ein Wetterschutz aus Zeltstangen und Surfsegeln

Am Mountainbike ist es vermutlich am falschen Ort, aber am Alltagsfahrrad könnte es passen: Eine Schweizer Firma hat ein «Regendach» fürs Velo ertüftelt und zur Marktreife getrieben. Die Produktion des «dryve» soll in Kürze starten und bereits zu Beginn 2015 den Weg zum Käufer finden.

 

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«dryve» - angepriesen als der ideale Wetterschutz für tägliche Radfahrten –kann dank einer sogenannten Twist-Funktion in Kürze am Velo auf- und abgebaut werden. Die Macher liessen sich vom Wind- und Kitesurfen inspirieren und das hat zur Folge, dass das Wetterschutzsystem lediglich 1'050 Gramm wiegt. Die Hauptbestandteile des Wetterschutzes sind Aqua Ripstop-Stoff, Fiberglasgestänge, die durchsichtige PVC Folie und eine unzerbrechliche, wasserabstossende Polycarbonat-Scheibe für eine klare Sicht. Der Regen- und Windschutz kann mit wenigen Handgriffen zum Kreis zusammengefaltet und in der dazugehörenden Tasche am Rad verstaut werden.

Erfunden hatte das «dryve» im Jahr 2011 der Zahnarzt René Wuttig. Er baute den ersten Prototypen aus zweckentfremdeten Zeltstangen und Windsurfsegeln. Nach mehreren Optimierungen stellte Wuttig den Regenschutz an der Erfindermesse im April 2014 in Genf vor und wurde mit der Goldmedaille prämiert. An dieser Stelle ist die Schweizer Firma allnew AG auf das Wetterschutz aufmerksam geworden, kaufte Wuttig die Erfindung ab und meldete das Produkt weltweit zum Patent an. Das Baarer Unternehmen Allnew AG sucht aktiv nach innovativen und zukunftsträchtigen Ideen. Gemäss dem Unternehmensprofil fördert und finanziert sie Erfindungen mit hohem Innovationspotential.

Im August 2014 stellte allnew AG das «dryve» zum ersten Mal dem Weltmarkt an der Eurobike in Friedrichshafen vor. Wie Nikki Carter, Marketing Manager bei allnew, mitteilt, wurde anschliessend noch der letzte Feinschliff an den Befestigungsmechanismen gemacht, die Serienproduktion werde gegen Ende diesen Jahres beginnen. «Somit werden wir unsere Kunden im Frühjahr 2015 mit den ersten dryves beliefern können, momentan sind wir noch auf der Suche und in Verhandlung mit Distributionspartnern», teilt Carter weiter mit.

www.dryve.ch
www.allnew.com


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