Eurobike '13: Bundeskanzlerin Merkel eröffnet die Messe
"Die Eurobike ist von der gleichen Bedeutung wie die Cebit und die Internationale Automobil-Ausstellung. Eine umfangreiche Wahrnehmung der Verkehrsträger unserer Zeit kann nur inklusive des Fahrrads dargestellt werden. Deutschland ist nicht nur eine Auto- sondern auch eine Fahrrad-Nation", betonte die Regierungschefin.
Die deutsche Bundeskanzlerin machte deutlich, dass der Trend Fahrrad in der Politik angekommen ist: "Mit dem Radverkehrsplan 2020 bekennen wir uns dazu, den Radsport zu fördern und wollen gute Bedingungen schaffen, um auch die zu ermuntern, die sich den Einstieg zum Fahrrad-Fahren vorstellen können." Ein besonderes Augenmerk legte die Kanzlerin auf den Boom der E-Bikes, die es ermöglichten, das Rad auch für ältere Generationen wieder attraktiv zu machen und geländeunabhängig den Spaß am Radfahren genießen zu können.
Um möglichst viele zum Radfahren zu bewegen, sei die Kombination von verschiedenen Verkehrsträgern wichtig, so Merkel. Auf die Vernetzung der unterschiedlichen Fortbewegungsmöglichkeiten setzt auch Andreas Brand, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Friedrichshafen: "Menschenfreundliche Mobilität ist keine Einbahnstraße, sondern ein intelligent geschaltetes Kreuzungsbauwerk." Er sah den Besuch der Bundeskanzlerin bei der wichtigsten Fahrradmesse der Welt als außerordentliches Zeichen der Anerkennung für die Fahrradbranche.