Kona: Mehr Federweg bringt mehr Spass
Der Bikehersteller Kona kämpft hartnäckig gegen das Klischee bloss unkaputtbare, dafür schwere Bikes fürs Grobe bauen zu können. Dass die Amerikaner auch elegante Leichtgewichte für Crosscountry-Rennen produzieren, zeigt dieser «King»-Scandiumrahmen: Auf Grund des Federsystems mit der markanten Wippe ist das Bike auf Anhieb als Kona erkennbar. Doch die Sitzstreben aus Carbon, der kunstvoll aus dem Block gefräste Tretlagerbereich und das kurze Federelement verraten schon, dass bei diesem Kona Effizienz und Leichtgewicht im Vordergrund stehen ? 65 Millimeter Federweg müssen reichen.
Selbstverständlich bleibt Kona aber auch dem Klischee treu und präsentiert für 2005 eine ganze Palette von nochmals aufgemotzten Bikes für Freunde der Schwerkraft. Vom Enduro-Bike «Dawg» über die «Coilers» bis zu den «Stinkies» erhalten alle Räder ein Zoll mehr Federweg, womit die «Dawgs» zu Alleskönnern, die «Coiler»-Modelle zu leichten Freeridern mit Parkambitionen und die «Stinkies» zu Volksdownhillern zum Kracherpreis werden. Schliesslich beginnt der «Stinky»-Spass bei 2900 Franken ? so viel kostet sonst eine Downhill-Gabel alleine schon schnell. In einer ganz eigenen Kategorie spielt schliesslich das «Stinky Supreme»: Mit demselben Fahrwerk wie beim Worldcup-Downhiller von Kona und robusten Komponenten macht dieses Bike so ziemlich alles platt ? auch den Fahrer, wenn?s mal bergauf gehen sollte.