Last Rider Standing: Wenn die Gondel dein Gegner wird
Wenn die Gondel dein Gegner wird
Vergiss alles, was du über Pace und Rennstrategie gelernt hast. Bei Last Rider Standing fährt jedes Zweierteam mit seiner eigenen Gondel. Klingt entspannt? Ist es nicht. Denn diese Gondel ist mehr als nur dein Lift nach oben.
Ihr startet als Zweierteam und bekommt eine eigene Gondel zugeteilt, die euch durch das gesamte Rennen begleitet. Sie ist euer Taktgeber, euer Zeitmesser – und gleichzeitig euer grösster Gegner. Die Gondelbahn wird mit jeder Runde schneller. Das bedeutet für euch, dass die Zeit immer knapper wird. Während die erste Gondelfahrt nach Scharmoin noch etwa 20 Minuten dauert, ist die schnellste Fahrt bereits nach etwa 3 Minuten vorbei. Zum Vergleich: Jordan Williams benötigte bei seinem Worldcup-Sieg 2023 2:39,2 Minuten. Allerdings musste er im Tal nicht erst durch die Gondelhalle rennen, sein Bike aufhängen und am Start wieder abhängen sowie zum Startgate sprinten.
Und dann gilt nur noch eines:
Catch it — or you’re out.
Für wen ist dieses Rennen?
Für alle, die mehr suchen als einfache Parkrunden.
Für alle, die den Team-Wettkampf und die Herausforderung lieben.
Für alle, die bereit sind, an ihre Grenzen zu gehen – und darüber hinaus.
Und: Das Format ist bewusst so aufgebaut, dass auch jüngere Rider teilnehmen können. Durch die anfangs langsame Gondelgeschwindigkeit sind mehrere Runden gut machbar – in der Regel bleiben Teams mindestens 4–5 Runs im Rennen.
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