Merida mit neuer Rennwaffe für Hermida, Litscher und Co.
Das erste Ninety-Six schickte Merida im Jahr 2007 auf die Rennstrecken. Nun ist es wieder soweit und die neue Generation dieses Cross-Country-Boliden geht ins Rennen. Dieser war, als Erlkönig leicht getarnt, schon beim Weltcup-Auftakt in Nove Mesto bei Multivan-Merida-Team-Fahrer José Hermida im Einsatz. Laut ihm ist das neue Ninety-Six ein deutlicher Fortschritt für die Team-Fahrer, da das Bike nochmals konsequenter auf den Rennsport ausgelegt ist.
Die konsequente Rennsportauslegung beinhaltet unter Anderem die Anpassung von Geometrie und Hinterbaukinematik an 1x11-Schaltsysteme, welche im Rennsport Einzug halten. Die Möglichkeit ein Zweifach-System zu montieren, offeriert Merida aber weiterhin. Zu der konsequenten Auslegung gehört auch das tiefere Gewicht, dass unter anderem der neuen Position des Federbeins zu verdanken ist. Unter dem Oberrohr montiert, ergibt sich dadurch aber auch eine direktere Verbindung für das Remote-System. Ebenfalls direkt wird dadurch die Anlenkung des Federbeins, was erheblich zu einer besseren Kraftübertragung sorgen soll – sprich, weniger Pedaleinflüsse auf das Federbein generiert.
Merida integriert bei ihrem neusten Wurf die Leitungen und Kabel. Deren «Smart Entry»-Technologie lässt dabei eine einfache Montage zu und klemmt danach die Kabel zugleich. Die interne Verlegung kann zudem auch für das verlegen der Di2-Kabel, der elektronischen Shimano XTR-Gruppe, verwendet werden. Im Weiteren kommt das Ninety-Six, je nach Rahmengrösse, mit 29- oder 27.5-Zoll-Laufrädern. Dies ist als grosses Plus für kleinere Fahrer anzusehen, die mit kleinerem Rollmaterial oft besser bedient sind als mit grossem.