Merida präsentiert mit dem Ninety-Nine eine neue Rennfeile
Während andere Hersteller im Rennbereich oftmals nur Gewicht und Steifigkeit sehen und dabei das Fahrwerk vergessen geht Merida hier einen eigenen Weg. Oberste Priorität hatte bei unserer Neukonstruktion das schnellste Package: Eine effiziente, sensible und den Federweg ausnutzende Kinematik, die mit minimalen Antriebs-Einflüssen auskommt war gefragt. Speziell die Aspekte Federwegsausnutzung und Sensibilität kommen bei vielen anderen Konkurrenten zu kurz. Entstanden ist das «Ninety-Nine», welches über 100 Millimeter Federweg am Hinterbau verfügt und zeitgemäss auf Zweifach-Antriebe ausgelegt ist. Der Schwingendrehpunkt ist deshalb vor das Sitzrohr gewandert und wurde ein wenig angehoben. Die kompakte Dämpfer-Wippe umgreift die Sitzstreben und ermöglicht es, ohne Quersteg hinter dem Sitzrohr auszukommen und Platz für große Räder zu schaffen – gemäss Merida bereits ein Fingerzeig in Richtung 29er Fully, das im nächsten Jahr aus dem «Ninety-Nine» abgeleitet werden soll.
Die Geometrie des «Ninety-Nine» ist so ausgelegt, dass sowohl eine 100- als auch eine 120-Millimeter-Gabel verbaut werden kann.