Smith' zweiter Weltcup-Streich | Ride MTB

Smith' zweiter Weltcup-Streich

Der Kanadier Steve Smith holt in Hafjell seinen zweiten Downhill-Weltcup-Sieg in dieser Saison. Verweist Danny Hart und Andrew Neethling auf die Ehrenplätze. Nick Beer schafft mit dem 13. Rang sein bestes Saisonergebniss im Weltcup. Lars Peyer klassiert sich als 43.

Auf dem viel gelobten, genauso schwierigen wie abwechslungsreichen Kurs kommt es zu spektakulären Bildern, nicht zuletzt weil der Regen, der schon am Samstagabend eingesetzt hat, den gut zwei Kilometer langen Kurs zu einer grossen Herausforderung macht. Im Grunde kommt kaum ein Fahrer ohne kleinere Schwierigkeiten herunter.

Der Kanadier Steve Smith macht durch den dritten Weltcupsieg seiner Karriere, den Kampf um die Gesamtwertung vor dem letzten Rennen in Leogang wieder spannend. Der führende Gee Atherton, der schnellster Fahrer in der Qualifikation war, begeht in einer technischen Sektion einen Fehler und kommt an einem Baum zum Stillstand. So reicht es dem Briten nur zu Rang zwölf. Auch Weltmeister Greg Minnaar aus Südafrika macht zu viele Fehler, wird jedoch immer noch Fünfter. Der Weltmeisterschafts-Zweite Michael Hannah (AUS) fährt in einem Anlieger gar geradeaus und verlässt die Strecke.

Auch Nick Beer sorgt schon nach wenigen Sekunden dafür, dass das Publikum den Atem anhält. Im zweiten Sprung bekommt er massive Vorlage und kann einen wohl fürchterlichen Sturz gerade noch verhindern. «Der Absprung ist da oben ein bisschen weich», erklärt Beer diese spektakuläre Aktion, die ihm im Ziel Szenenapplaus beschert. Nach knapp drei Fahrminuten sorgt er für eine weitere Einlage. In Speedway-Manier schlittert der Weltmeisterschafts-Sechste um eine Kurve. Auch hier verhindert er einen Sturz. Dementsprechend unzufrieden ist Beer mit seiner Fahrt. «Ich habe ein paar kleine Fehler zu viel gemacht und einige Kurven nicht richtig getroffen», bekennt Beer.

Lars Peyer (SUI) kommt ohne grössere Fehler durch und ist mit seinem Durchgang nicht unzufrieden. «Es ist jetzt halt brutal schwierig, weil du nicht weisst was die Bedingungen zulassen», sagt Peyer nach seinem Lauf, der ihn auf Platz 43 bringt. Damit erziehlt der Berner sein bestes Saisonresultat im Weltcup.

www.hafjellworldcup.com