Tragödie am Invergneux: Ex-Weltcup-Fahrer Luca Mauri tot aufgefunden | Ride MTB

Tragödie am Invergneux: Ex-Weltcup-Fahrer Luca Mauri tot aufgefunden

Luca Mauri

Traurige Nachrichten aus dem Aostatal: Am bekannten Col de l’Invergneux ist der frühere italienische Mountainbike-Weltcup-Fahrer Luca Mauri während einer Tour zusammengebrochen und verstorben. Wanderer hatten den leblosen Sportler auf rund 2700 Metern Höhe entdeckt.

Der Col de l’Invergneux (bekannt auch als Banzai-Trail) oberhalb von Cogne gehört zu den beliebtesten hochalpinen Singletrail-Routen im Aostatal. Für Luca Mauri, der im Aostatal lebte und die Region wie seine Westentasche kannte, war die Tour vertrautes Terrain. Am vergangenen Dienstag endete die Ausfahrt für den erfahrenen Alpinisten und Biker jedoch fatal.

Medizinischer Notfall im Anstieg

Gegen Ende des Vormittags schlugen Wanderer Alarm, nachdem sie den reglosen Körper und sein Mountainbike auf knapp 2700 Metern Meereshöhe unweit des Passes sichteten. Die alarmierte Bergrettung konnte vor Ort nur noch den Tod Mauris feststellen und die Bergung einleiten. Ersten Erkenntnissen zufolge erlitt Mauri während des Aufstiegs einen plötzlichen medizinischen Notfall.

Pionier der Neunzigerjahre

Mit 56-jährige Luca Mauri verliert die italienische Szene eine prägende Figur der Anfangsjahre des Mountainbikesports. Der gebürtige Turiner zählte in den 1990er-Jahren zu den festen Grössen im italienischen Fahrerlager und startete im Mountainbike-Weltcup – unter anderem 1995 im Trikot des Teams Scott. Nach seiner aktiven Zeit als Rennfahrer blieb Mauri den Bergen treu und war als ambitionierter Trailrunner bei zahlreichen anspruchsvollen Vertical-Rennen am Start.


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